"Africa" begeistert das Publikum

Im vollen Audimax in Regensburg traten die 180 Mitwirkenden, darunter der Chor Cababana aus Kümmersbruck, auf. Alle Beteiligten zeigten sich beeindruckt vom Ergebnis des gemeinsamen Projekts. Bilder: hfz (2)

Die Akteure probten an drei Orten: Cababana in Kümmersbruck, Cacemcho in Uganda, Himbisa-Mukama und GermAfrico in Regensburg. Für den gemeinsamen Auftritt gab's tosenden Applaus.

Erst drei Wochen vor dem Konzert im Audimax in Regensburg führte Joseph Wasswa, Leiter des Projektchores Himbisa-Mukama und der Trommelgruppe, die Gruppen nach und nach zusammen. Für Cababana aus Kümmersbruck war es nach Angaben von Leiterin Agnes Kramer eine besondere Ehre, Teil dieses großen Projekts zu sein. All die anstrengenden Proben seien jetzt vergessen, die Freude über den Erfolg sei groß, so Kramer.

Der Veranstaltungsort war mit etwa 1500 Besuchern voll besetzt. Alle freuten sich nach dem Konzert über stehende Ovationen - die etwa 180 beteiligten Musiker hatten ihr Bestes gegeben. Joseph Wasswa, Dirigent, Chorleiter und Ideengeber des Projektes, stellte den Zuhörern sein Heimatland Uganda vor.

Neue Rhythmen

Es habe dort einmal einen König gegeben, der gerne Bier getrunken habe und danach sehr lustig geworden sei. Da dies dem Regenten aber nicht gesagt werden durfte, hätten die Menschen angefangen, den lustigen König nachzumachen. Nach und nach hätten sich so neue Rhythmen entwickelt. Für den Marimbaspieler Tim Steinberg war dies eine Herausforderung, die er jedoch bravourös meisterte. Mit einer weiteren Komposition entführten die Akteure ihr Publikum zum Victoriasee - und zeigten auch Bilder aus Uganda, damit die Besucher eine Vorstellung von diesem Land bekamen.

Der Chor sang alle Stücke auswendig, die Sänger hatten somit ihre Hände frei. Sie tanzten auf der Bühne synchron nach einer ausgeklügelten Choreographie. An einigen Stellen waren die Solisten Maria Knapek, Antonia Gust, Juan Lopez und Kiweewa Bernhard ganz schön gefordert. Tosenden Beifall bekamen die Sänger für "Africa" der US-Band Toto. So leicht es auch klang, für die Akteure war es dennoch schwer, dieses Lied einzustudieren.

Open Air in Uganda

Geistliche und weltliche Lieder erfüllten bei der Veranstaltung, für die Regensburgs Oberbürgermeister Joachim Wolbergs die Schirmherrschaft übernommen hatte und zu der auch der Amberger Bürgermeister Martin Preuß gekommen war, den Saal. Joseph Wasswa stellte den Mitwirkenden an diesem Projekt in Aussicht, in Uganda zwei Open-Air-Konzerte mit zirka 10 000 Zuhörern zu geben.
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