Agentur für Arbeit holt Inklusionsprogramm in Region
Jobs für Behinderte: 850 000-Euro-Projekt

Positive Nachrichten gibt es für arbeitssuchende, schwerbehinderte Menschen in der Region: Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat den Projektantrag "Hand in Hand" der Weidener Arbeitsagentur genehmigt. Damit konnte die Agentur ein dreijähriges Inklusionsprojekt mit einer Fördersumme von 856 000 Euro in die Region holen. Das Pilotprojekt startet ab Mai. Menschen mit Behinderungen werden bestmöglich bei der Suche nach einer Arbeitsstelle unterstützt.

Andreas Staible, Geschäftsführer der Agentur für Arbeit Weiden, erhielt letzte Woche die Bewilligung aus Berlin. "Das Projekt ist ein wichtiger Meilenstein, um Menschen mit Behinderungen erfolgreich in Arbeit zu vermitteln." Bei einer aktuellen Arbeitslosenquote von 4,7 Prozent ist der Anteil der Menschen mit Behinderungen überdurchschnittlich hoch. Im Agenturbezirk ist jeder zehnte Arbeitslose schwerbehindert. Trotz steigenden Fachkräftebedarfs der Unternehmen profitieren nur wenige Menschen mit Behinderungen von dieser Entwicklung.

Wichtigster Bestandteil des Projekts sind "betriebliche Erprobungen". Als Besonderheit kann die Arbeitszeit während des Projekts zwischen drei und acht Stunden individuell vereinbart werden. Die betrieblichen Erprobungen sind bis zu 3 Monate im gleichen Unternehmen möglich. Das Unternehmen bestimmt einen Paten. Mit ihm wird ausgelotet, wie ein potenzieller Arbeitsplatz gestaltet werden könnte. Der Aufwand wird pauschal vergütet.

Wichtiger Partner bei der Projektumsetzung ist die Job-Trans gGmbH in Weiden. Der Bildungsträger bietet 15 Teilnehmerplätze an. Für Unternehmen, die sich interessieren, stehen Regina Ram, Agentur für Arbeit Weiden, 0961/409 2648 und der Bildungsträger Job-Trans gGmbH, 0961/47054150, zur Verfügung."
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