Ahoi der Wirtschaftskapitäne

Vom Straßenbahnführerhäuschen bis zu Schrauben für Kläranlagen: Firmenchefs bekamen bei der Führung durch den Betrieb einen Eindruck von der Bandbreite der Produktion bei "Qantos". Bild: zpe

Netzwerke sind das A und O in der Wirtschaft. Sie unter den Unternehmen der Region zu knüpfen, will die Wirtschaftsförderung der Stadt anregen. Deshalb lud sie Wirtschaftskapitäne zum Austausch ein. 28 kamen zur ersten Anlaufstelle, der Firma "Qantos".

Es gebe hervorragende Unternehmen in der Region. Sie müssen vernetzt werden. Die Idee dazu hatte die Wirtschaftsförderung der Stadt Weiden und lud Firmenbosse zum ersten Austausch. Den Auftakt machte ein Besuch bei der Firma "Qantos" im Industriegebiet am Forst.

Dort besichtigten 28 Firmenchefs aus branchenähnlichen Unternehmen die Projektanlagen. Es führten sie Prokurist Gerd Miederer, der bei "Qantos" für Vertrieb und Projektmanagement verantwortlich zeichnet, und Josef Wolf, der Leiter der technischen Abteilung. Wie Geschäftsführer Andreas Seibel betonte, beschäftigt die Firma 200 Mitarbeiter auf 16 600 Quadratmetern überbauter Fläche. Erst kürzlich wurden die Räumlichkeiten um eine 3300 Quadratmeter große Halle erweitert.

"Brauchen wir auch. Die Teile sind relativ groß." In einer der riesigen Hallen steht die Außenhaut eines Straßenbahnführerhäuschens. "Das machen wir wirklich alles, von der Pike an. Wie's der Kunde braucht." Die Firma "Qantos" bearbeitet faserverstärkte Kunststoffe und komplexe Systembaugruppen in den Bereichen Schienenfahrzeuge, Personen- und Nutzfahrzeuge und Industrie für namhafte Hersteller.

Das Angebotsspektrum reicht von der Entwicklung über die Konstruktion bis zur Lackierung und Endmontage. Abnehmer sind unter anderem Stadler, Siemens und Bombardier. "Sie geben uns eine Konstruktion. Wir entwickeln diese Konstruktion so weiter, dass man es fertigungstechnisch herstellen kann. Dann bekommt der Auftraggeber die fix und fertig montierte Baugruppe, die er dann etwa in seine Waggons einbaut."

"Qantos" produziert sogar Schrauben für Kläranlagen. Aber auch Innenverkleidungen für Straßenbahnen oder Treppenaufgänge in Zügen mit Doppelwaggons. Vier bis fünf Mitarbeiter sind ständig auf Montage. 15 sind in der Endmontage am Standort tätig.
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