Aktionsreicher Berufsfeuerwehrtag der Jugendgruppen aus drei Gemeinden
Rund um die Uhr einsatzbereit

24 Stunden am Stück nur für die Feuerwehr da - das schlauchte die Jugendwehren aus Pommelsbrunn, Hartmannshof und Weigendorf. Doch es bewährte sich bei den Übungen die gute Ausbildung und das Gemeinschaftsgefühl profitierte obendrein.

Am Freitag um 17 Uhr fanden sich die drei Jugendwehren mit ihren Betreuern Max Pickel (Pommelsbrunn), Fabian Pickel (Weigendorf) und Stefan Bauer (Hartmannshof) zu diesem Berufsfeuerwehrtag beim Gerätehaus Pommelsbrunn ein. Nach Einweisung und theoretischer Information ging es zur ersten Übung. Alle drei Gruppen rückten mit den Fahrzeugen, gesteuert von Helfern aus den Wehren, zu angenommenen Bränden von Mülleimern aus. Sowohl der Sofortangriff als auch die Verlegung von Schlauchleitungen von Hydranten zum Brandherd verliefen gekonnt.

Das Gefühl der Berufswehren, ständig in Bereitschaft zu sein, erlebten die Jugendlichen beim Übernachten im Feuerwehrhaus. Am nächsten Tag wurde gemeinsam eine der technischen Hilfeleistungen, für die die Wehren zuständig sind, mit der Befreiung einer Person unter einem umgestürzten Baum geübt. Dabei lernten sie, wie man die Lage beurteilt und das Hebekissen richtig einsetzt. Die Beseitigung einer Ölspur, wie sie immer wieder auftritt, erfolgte mit dem Streuen des Bindemittels, der Absicherung des Verkehrs und letztlich dem Zusammenkehren des Granulats.

Überlegtes Handeln

Eine heiße Angelegenheit war der richtige Einsatz bei einer Fettexplosion mit verschiedenen Feuerlöschern. Auch der Brand eines kleinen Hauses (aus Kartons) mit Rettung einer Person daraus verlangte überlegtes und richtiges Handeln. Damit alles richtig ablaufen und ineinander greifen kann, wurde die Handhabung des neuen Digitalfunks demonstriert.

Zum Abschluss dieses Berufsfeuerwehrtags, aus Anlass des 40-jährigen Bestehens der Jugendgruppe Pommelsbrunn, wurde im Unterrichtsraum des Gerätehauses das Fazit gezogen. Jugendkommandant Max Pickel lobte den guten Verlauf, alles sei reibungslos und zuverlässig bewältigt worden. Kreisbrandmeister Thorsten Brunner (Hartmannshof) dankte ihm für die Vorbereitung und Abwicklung: "Hier zeigt sich die gute Gerätekunde, die für jeden wichtig ist." Dem Lob für die Jugendlichen fügte er den Appell an, so weiter mitzumachen.

Pommelsbrunns Bürgermeister Jörg Fritsch lobte die Veranstaltung als "tolle Geschichte" und unterstrich, dass die kommunale Zusammenarbeit mit Weigendorf sich auch hier gut fortsetze. Die Teilnahme einiger junger Mädchen zeige, dass Interesse besteht, in Notfällen zu helfen. Als kleine Belohnung und Stärkung gab es Bratwürste und Steaks vom Grill.
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