Albert-Schweitzer-Schule:
So handhaben es die sieben Schulen der Stadt mit den Zwischengesprächen: Ein Überblick

Lernentwicklungsgespräche gibt es hier nur in den ersten und zweiten Klassen. "Bislang hören wir nur zufriedene Stimmen", sagt Rektorin Evelyn Dineiger. Niemand habe das Gespräch ausfallen lassen. Im Fall von Hort-Kindern seien sogar die Betreuer der Einrichtung mit zum Gespräch gekommen. "Ein Zwischenzeugnis teilen wir halt nur aus. Dann kommt es darauf an, wie gut es gelesen wird." Demnächst entscheidet das Lehrerkollegium, ob es künftig auch in den dritten Klassen die Gespräche statt der Zwischenzeugnisse geben wird. "Auf jeden Fall müssen stets die Eltern vorab sauber informiert werden."

Clausnitzerschule: Das ist die einzige Schule in Weiden, in der von der ersten bis zur dritten Jahrgangsstufe ausschließlich Entwicklungsgespräche stattfinden.

Gerhardinger-Schule: Hier gibt es nach wie vor das klassische Zwischenzeugnis.

Hammerwegschule: "Praktisch alle im Lehrerkollegium sprachen sich gegen die Gespräche aus", sagt Rektor Harald Stöckl. "Und es gibt auch Eltern, die diese Gespräche ablehnen." Deshalb gibt es nach wie vor Zwischenzeugnisse für die Klassen eins bis drei. Inwiefern später Entwicklungsgespräche eingeführt werden, weiß Stöckl nicht: "Das ist ein Thema für meinen Nachfolger." Ende Juli geht der Rektor in Pension.

Hans-Sauer-Schule Rothenstadt: Die Drittklässler erhalten weiter Zwischenzeugnisse. "Die Gespräche in der ersten und zweiten Klasse sind aber gut angenommen worden", sagt Rektor Christian Kauschinger. Die Lehrer würden es gern beibehalten. Der Elternbeirat tagt zu diesem Thema erst nach den Ferien.

Hans-Schelter-Schule: "So viele Eltern hat man selten in der Schule", bilanziert Rektorin Petra Demleitner-Lebegern nach den Gesprächen für Erst- und Zweitklässler. Alle seien sie da gewesen. "Den Eltern war klar, was das für eine Bedeutung hat. Zudem bringt es uns und die Beziehung zum Kind voran." Ihrer Einschätzung nach kam das Angebot gut an. Der Feedback-Bogen der Eltern wird erst nach den Faschingsferien zurück erwartet. In der dritten Klasse gibt es noch Zwischenzeugnisse. "Hier wollten wir die Erfahrungen der anderen Schulen abwarten."

Rehbühlschule: Hier gibt es nach einem Beschluss des Lehrerkollegiums Entwicklungsgespräche nur in den ersten Klassen. Ein endgültiges Fazit kann Ingrid Meyer noch nicht ziehen. Denn bislang sei die Resonanz bei Lehrern und Eltern sehr unterschiedlich, sagt die stellvertretende Rektorin.
Weitere Beiträge zu den Themen: Februar 2015 (7876)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.