Allee-Garage öffnet zum Advent

Günther Kamm (links) informiert mit den Bauexperten der Firma Scharnagl die Aufsichtsräte der SGW-Stadtbau über den Stand der Sanierung der Allee-Tiefgarage. In deren Ostflügel (im Bild) fehlt teilweise noch die Zwischendecke, die verbliebenen Reste tragen die eingebauten Stützen. Bilder: Hartl (2)
Lokales
Weiden in der Oberpfalz
22.10.2015
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Allee-Tiefgarage, Westflügel, erste Etage: Es ist tatsächlich taghell hier. Die neue LED-Beleuchtung ist bereits installiert. Und Günther Kamm, Geschäftsführer der SGW Stadtbau und deren Tochter WGS, lässt keinen Zweifel aufkommen: Am 27. November, stehen ab 15 Uhr wieder die 225 öffentliche Parkplätze für die Innenstadt zur Verfügung.

Der Aufsichtsrat von SGW und WGS ist am Dienstagabend vor Ort. Die Fragen beantworten Kamm, Unternehmer Walter Scharnagl, dessen Tochter Katrin Scharnagl und Oberbauleiter Horst Zillner. Die Baufirma Scharnagl treibt vor allem die Sanierung des Westflügels voran. Dieser ist größer als das Pendant im Osten, das etwa einen Monat "hinterherhinkt". Deshalb müssen die Dauerparker, die sich wieder einmieten wollen, auch noch vier zusätzliche Wochen in ihren Ausweichquartieren ausharren.

Der Westflügel und damit das öffentliche Park-Angebot stehen im Fokus. Aufsichtsratsvorsitzender Oberbürgermeister Kurt Seggewiß ist überzeugt, dass der Westflügel rechtzeitig zum heißen Weihnachtsgeschäft zur Verfügung steht. Die ganze Innenstadt, der Einzelhandel, die Gastronomen und nicht zuletzt die Marktkaufleute warten. "Die 225 zusätzlichen Stellplätze bringen uns im Weihnachtsgeschäft gewaltig nach vorne", unterstreicht Seggewiß beim Gang durch das Bauwerk. Die Substanz der Tiefgarage sei überraschend gut in Schuss, betont Günther Kamm. Die Schäden, die vor allem durch den Eintrag von Salzwasser und Feuchtigkeit an der Bewehrung der Zwischendecke entstanden, wären weniger dramatisch gewesen, wenn vor einigen Jahren die damaligen Sanierungsbemühungen "besser zum Bauwerk gepasst" hätten.

Der Westflügel macht bereits einen relativ kompletten Eindruck. Hier fehlen nur noch die Isolier- sowie die beiden Gussasphalt-Schichten. Decken und Wände sind gestrichen. Der Ostflügel hingegen ist noch richtige Baustelle. Ein Wald aus Stahlstützen stabilisiert die Reste der Zwischendecke, in der mächtige Lücken klaffen. Die Bewehrung überspannt "nackt" die 16 Meter Breite der Garage. Hier fehlt bis Mitte nächster Woche noch jede Menge Beton und Stahl. 21 Tage, so berichtet Kamm, benötigt der Beton, um ausreichend auszuhärten. Erst danach können die OS-10-Beschichtung sowie die beiden je drei Zentimeter dicken Gussasphalt-Bahnen bei 170 Grad Hitze eingebaut werden. An die Installation von Sprinklern oder Beleuchtung ist also vorerst noch nicht zu denken.
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