Alpenrose blüht auf

Schützenmeister Martin Plommer (Mitte, mit Urkunde) führt seit fünf Jahren die SG Alpenrose auf einem guten Weg. Dafür bekam er die bronzene Verdienstnadel des Vereins. Bild: hcz

Optimistisch blickt die Schützengesellschaft "Alpenrose" in die Zukunft. Sie sind zwar weniger geworden (131 statt 136), jedoch gibt vor allem die Entwicklung der Jungschützengruppe Anlass zur Euphorie

. Bei der Jahreshauptversammlung am Dienstag im Schützenheim blickte Schützenmeister Martin Plommer auf ein erfolg- und ereignisreiches Jubiläumsjahr zurück. "60 Jahre Alpenrose" - eigentlich schon im Dezember 2013 fällig - sei im Sommer gefeiert worden. Der Festkommers, ein Jubiläumsschießen und schließlich erstmals ein großer Vereinsausflug seien die Höhepunkte des Jahres gewesen.

Ein Vergleichsschießen gegen die "Blue Devils" und ein Wettkampf "Jugend gegen Old Stars" seien gut angekommen. Jugendleiter Stefan Fuchs könne sich über großen Zulauf in seiner Jungschützengruppe freuen. Dass die Jugend von den "Alten" unterstützt werde, sehe man daran, dass die Ehrenmitglieder durch eine großzügige Spende die Anschaffung einer Jugend-Kette ermöglicht hätten, lobte Plommer.

17 Schützen hätten sich am Gau-Schießen beteiligt und die Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des Schützenheims erwirtschafte Überschuss, wusste er noch zu berichten.

Aus dem Bericht des am Tag zuvor verstorbenen Sportleiters Georg Biskup waren die Ergebnisse von Oster-, Jubiläums- und Königsschießen, sowie die geleistete Arbeit an den Schießständen und den Waffen zu entnehmen. Jugendleiter Fuchs berichtete, dass die Anstrengungen, den Verein für junge Mitglieder attraktiv zu machen, Früchte getragen habe. Er appellierte an alle Eltern, ihre Kinder zum Sport zu schicken. Die Schießergebnisse des Nachwuchses könnten sich sehen lassen, so Fuchs. Im Rundenfernwettkampf sei man bisher ungeschlagen. Aber auch außerhalb des Schießsports biete die "Alpenrose" den Jungmitgliedern attraktive Aktivitäten, wie Fahrten, Zeltlager oder Wanderungen.

Schatzmeisterin Sabine Bäumler legte eine erfreuliche Kassenentwicklung vor. Werner Bodensteiner und Alexander Grundler hatten ihre Kasse für in Ordnung befunden. Zweiter Schützenmeister Roland Bäumler zeichnete Plommer mit der bronzenen Verdienstnadel des Vereins aus. Seit Plommer vor fünf Jahren die Führung der "Alpenrose" übernommen hatte, habe er, trotz seines großen beruflichen Engagements als Inhaber einer kleinen Firma, viel Zeit dafür aufgewendet.

"Das Schützenwesen gehört zu Bayern" stellte Stadtrat Alois Lukas fest, der nicht nur die Grüße der CSU überbrachte, sondern auch die einer großen Gruppe von "7er-Kameraden", die ebenso wie er selbst auch Mitglied der SG Alpenrose sind. Stadtrat Norbert Freundorfer (SPD) überbrachte die Grüße des Oberbürgermeisters. "Gelebte Tradition" sei der Schießsport und es würden "Schlüsselqualifikationen wie Ausdauer und Zuverlässigkeit" vermittelt, wusste Freundorfer.
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