Alte Tradition

Eine Erntekrone zu binden, ist ein alter ländlicher Brauch in Deutschland wie in Österreich. Einst wurde sie nach Beendigung des Kornschnitts von den Schnittern dem Gutsherren mit der letzten Erntefuhre überbracht. Erstmals dokumentierte die Tradition 1865 der Volkskundler Johann Wilhelm Emanuel Mannhardt. Seither entstehen verschiedenste Modelle - mit vier, sechs oder wie in Neunkirchen mit acht Armen, um die sich verschiedene Getreidearten ranken. Die Erntekrone soll unter anderem den Dank der Bauern für die gute Ernte ausdrücken. (mte)
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