Altes Löschfahrzeug eine Rostlaube

Längst überfällig sei ein neues Löschgruppenfahrzeug, betonte Kommandant Thorsten Michel. Denn das 1984 in Dienst gestellte LF 16 sei technisch überholt und werde den Anforderungen, die an die Feuerwehr Ursensollen gestellt werden, nicht mehr gerecht. Bereits 1985, nach einigen schweren Unfällen auf der damals nur einspurig ausgebauten A 6, sei ein Rettungsspreizer mit Rettungsschere beschafft worden.

In Eigenleistung habe die Feuerwehr Jahr für Jahr immer wieder auf den neuesten technischen Stand aufgerüstet, auf 13 Tonnen zulässiges Gesamtgewicht aufgelastet, einen ausfahrbaren Lichtmast installiert. Mit neuem Überdruckbelüfter und neuem, großem Rettungsspreizer stoße das Fahrzeug an seine Grenzen. Eine Reihe von Großbränden und zahlreiche Rettungseinsätze hätten ihre Spuren hinterlassen, Karosserieteile seien durchgerostet, Schübe und Gerätehalterungen ausgeschlagen.

Die Feuerwehr schlägt laut Kommandant der Gemeinde die Anschaffung eines modernen Löschgruppenfahrzeugs der Norm LF 20 mit 2500 Litern Löschwasser, Schaummitteltank, vier Atemschutzgeräten, weiteren Gerätschaften zur Bewältigung von Gefahrgut- und technischen Hilfseinsätzen sowie einem automatisch ausfahrbaren Lichtmasten vor.

Bürgermeister und Gemeinderat stünden dem neuen Löschgruppenfahrzeug positiv gegenüber, weise die Gemeinde Ursensollen doch neue Bau- und Gewerbeflächen aus, wo der Brandschutz auch gewährleistet werden müsse. (gfr)
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