An diesem Dienstag wieder Blutspenden im BRK-Haus
Das schöne Gefühl, etwas Gutes zu tun

Dr. Christian Wagner (links), langjähriger stellvertretender Chefarzt des BRK-Kreisverbands, untersuchte zusammen mit Dr. Gabriela Mütterlein die Blutspender auf ihre Tauglichkeit. Der 79-Jährige macht dies seit Mitte der 60er-Jahre. Markus Fischer ist der Chef der ehrenamtlichen Blutspende-Helfer in Weiden. "Auf unsere Stammspender können wir uns verlassen", sagt er. Aber auch über 125 Erstspender im letzten Jahr freut er sich sehr. Bilder: hcz(2)
Mit einer einzigen Blutspende kann bis zu drei Schwerkranken oder Verletzten geholfen werden. Somit hat Heinz Heuer - rein rechnerisch - schon 231 Menschen das Leben gerettet. Beim Blutspendetermin im Rotkreuzhaus war der 66-Jährige am Montag wieder bei den Ersten, die sich "anzapfen" ließen.

Allein in Bayern werden täglich etwa 2000 Blutkonserven benötigt, berichtet Katrin Ebert, die Blutspende-Sachbearbeiterin im BRK-Kreisverband Weiden-Neustadt/WN. Mit 7,51 Prozent Spendern liege Weiden-Neustadt im guten Mittelfeld der 65 bayerischen Kreisverbände. Ebert ist auch stolz auf ihre ehrenamtlichen Helfer, die die Spende-Termine betreuen. In Weiden, Mantel, Weiherhammer und bei der Firma Witt leisteten diese, mit dem Leiter soziale Aufgaben Markus Fischer an der Spitze, bei 17 Terminen 1235 Stunden ehrenamtliche Arbeit. Ihr Tätigkeitsfeld reicht von der Registrierung der Blutspender über die Bewirtung nach der Spende bis zur Ausgabe eines kleinen Geschenks. Manchmal sind auch begleitende Kinder zu betreuen, während Mama oder Papa die Liege belegen. Manchmal ist auch Erste Hilfe zu leisten, wenn ein Blutspender zu schnell aufgestanden ist oder ein sonstiger Notfall eintritt.

Heute von 12 bis 20 Uhr

Dabei sind die Rotkreuz-Ärzte - ebenfalls ehrenamtlich im Einsatz - auch schnell zur Stelle. Dr. Gabriela Mütterlein und Dr. Christian Wagner waren am Montag für die Untersuchung der Blutspender zuständig. Wagner macht dies schon seit Mitte der 60er-Jahre. Blutdruck, Körpertemperatur und allgemeine Untersuchung ergänzen die Blutuntersuchung, die durch die hauptberuflichen Angestellten des Teams später gemacht werden und über deren Ergebnis der Spender sofort unterrichtet wird, wenn Auffälligkeiten auftreten. Circa zehn Minuten dauert eine Blutspende. 490 Milliliter Blut wird entnommen. Über 230 Männer und Frauen kamen am Montag. Fischer hofft auf ebenso viele am heutigen Dienstag von 12 bis 20 Uhr.

Heinz Heuer sagt, ihm tue das Blutspenden gut. Bei der Bundeswehr hat er das erste Mal gespendet. Mittlerweile sind es 77 Mal geworden. "Und man hat das schöne Gefühl, etwas Gutes getan zu haben".
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