Artilleriebataillon 131 beweist Einsatzbereitschaft
Scharf geschossen

Da rauchte es nicht nur gewaltig: Noch in Tirschenreuth waren die Detonationen zu hören, für welche die Panzerhaubitze in Grafenwöhr verantwortlich war. Bild: hfz
Zum Abschluss eines ereignisreichen Jahres ging das Artilleriebataillon 131 nochmals in die Offensive. Es galt, einen Beweis zu erbringen: dass das Bataillon nicht nur vollständig am neuen Standort in Weiden angekommen, sondern auch einsatzbereit und leistungsfähig ist. Dazu übten die Soldaten fast zwei Wochen lang am Truppenübungsplatz in Grafenwöhr. Alle Einheiten des Verbandes absolvierten zunächst eine umfangreiche infanteristische Schießausbildung, um dann das Artillerieschießen zu beginnen.

Mit der Verlegung sämtlicher Einheiten auf den Truppenübungsplatz startete einer der Höhepunkte der Ausbildungsvorhaben 2014. Der Stab baute seinen taktischen Gefechtsstand auf, stellte Funkverbindungen her, führte die taktische Übungslage. Die Soldaten wurden am Maschinengewehr, der Granatpistole und auch der Panzerfaust ausgebildet und absolvierten unterschiedliche Schießübungen. Zudem nutzten sie eine US-amerikanische Hindernisbahn: Die Herausforderung bestand darin, verschiedene Hürden nicht nur mit Kraft, sondern vor allem mit Geschick und Koordination zu bewältigen.

In der zweiten Woche führte das Bataillon sämtliche artilleristischen Kernfähigkeiten im scharfen Schuss zusammen. Die "Panzerhaubitze 2000", das Standardgeschütz der deutschen Artillerie, verschoss bei Tag und Nacht spezielle Nebel-, Leucht- und Sprengmunition. Durch die Wetterlage nahmen selbst Tirschenreuther die Detonation der Geschosse wahr. Weiterhin wurde die unbemannte Aufklärungsdrohne KZO (Kleinfluggerät Zielortung) eingesetzt, um in Echtzeit taktische Ziel- und Lagemeldungen auf dem Truppenübungsplatz Grafenwöhr zu sammeln. Wohlbehalten, aber geschafft kehrten die Soldaten am Ende nach Weiden zurück.
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