Atzmannsricht steht von Samstag bis Montag Kopf - Zehn Paare tanzen aus
Obacht geben: die Watschn-Kirwa

Die zehn Atzmannsrichter Paare sind schon voller Vorfreude auf ihre Kirwa am Wochenende. Sie hoffen dabei auf ähnlich schönes Wetter wie im vergangenen Jahr. Bild: grb
(grb) Wenn die Tage kürzer und dafür die Nächte länger werden, dann heißt es in Atzmannsricht jedes Jahr: "Auf geht's zur Otzmasriader Watschn-Kirwa." Am Wochenende ist es in dem kleinen Dorf wieder soweit.

Die zehn Paare sind schon fleißig beim Vorbereiten, und auch die Dorfbevölkerung macht bei dem Traditionsfest wieder mit. Start ist am Samstag, 24. Oktober, in der Früh mit dem Baumeinholen. Aufgestellt wird das Wahrzeichen des Fests um 14 Uhr. Das übernehmen die Burschen unter Mithilfe aller verfügbarer Kräfte traditionell mit reiner Muskelkraft. Unterstützung erhalten sie dabei auch von den Moidln mit flüssigem Kraftstoff. Nach einer kurzen Regenerationsphase geht es um 20 Uhr auf in die beheizte Kirwahalle der Familie Kohl, wo die Band Grögötz Weisbir den Besuchern so richtig einheizen will.

Am Sonntag, 25. Oktober, beginnt um 9.30 Uhr der Kirwagottesdienst in der Kirche St. Wolfgang. Ab 14.30 Uhr wird der Baum ausgetanzt. Die Paare üben dafür seit Wochen unter Leitung von Stephan Gerike. Begleitet werden sie dabei musikalisch von den Hoglbouchern, die nach dem Austanzen auch in der Kirwahalle bei Kaffee und Kuchen für Stimmung sorgen.

Am Kirwamontag, 26. Oktober, besteht mittags Gelegenheit zum Essen, und auch während des ganzen Nachmittags herrscht Festbetrieb bei Kaffee und Kuchen. Abends sorgen zum Ausklang Die Allerscheynst'n für Stimmung, bevor um 22 Uhr der Baum und zahlreiche Sachpreise verlost werden.
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