Auf die vielfältigen Einsatzgebiete in einer Feuerwehr vorbereitet wurde der Nachwuchs der Lintacher Wehr bei einer 24-Stunden-Übung.
Um 3.30 Uhr raus aus den Federn

Eine 24-Stunden-Übung absolvierte der Lintacher Feuerwehrnachwuchs (von links): Philipp Haindl, Fabian Göbl, Sabiha Coskun, Antonia Göbl, Andreas Batek, Jonas Hirsch, Florian Peter und Annalena Saller; nicht auf dem Bild: Wolfgang Peter. Bild: hfz
Die Jugendwarte Dennis Schubert und Philipp Meier hatten sich im Vorfeld die unterschiedlichsten Einsatzszenarien ausgedacht. Unterstützt wurde die beiden dabei von den Kommandanten Wolfgang Göbl und Benjamin Weiss.

Zuerst die Theorie

Ohne theoretisches Wissen gelingt jedoch keine Praxis. Deshalb lernten die Jugendlichen am Vormittag Grundlegendes über die Feuerwehrarbeit, das ihnen Wolfgang Göbl vermittelte. Gegen Ende der Unterrichtsstunde ging ein Anruf bei der Übungsleitstelle an, der auf eine Ölspur hinwies. Im Handumdrehen wurde die Montur übergestreift und fuhren die jungen Leute zur Einsatzstelle. Dort sicherten sie den Verkehr ab und banden die fingierte Ölspur.

Zurück im Gerätehaus stellten sie die Einsatzfähigkeit wieder her. Am Nachmittag folgte ein Teambildungswettbewerb in der Schulturnhalle. Doch schon ging es zum nächsten Einsatz, bei dem ein Hochwasser das Übungsszenario bildete. Unter anderem waren Sandsäcke zu befüllen. Der nächste Einsatzbefehl verlangte, einen Keller und eine Grube, die unter Wasser standen, auszupumpen. Dazu mussten auch ein Stromaggregat und ein Nasssauger in Betrieb genommen werden. Nach anfänglichen Problemen gelang dies auch.

Nach dem Abendessen gingen die Einsätze weiter, galt es, ein simuliertes Feuer mit einem Hohlstrahlrohr zu löschen. Das Brandmaterial war zu teilen, Glutnester mussten nachgelöscht werden. Nach einem DVD-Abend war Nachtruhe angesagt.

Todmüde zurück

Doch nur kurz, denn die nächste Alarmierung ging um 3.30 Uhr ein: Die Nachwuchsfeuerwehrleute wurden zu einem fiktiven Autounfall gerufen. Hier ging es darum, die Einsatzstelle abzusichern und die geschädigte Person zu versorgen. Todmüde fuhren die Teilnahmen dann zurück zum Feuerwehrhaus, wo sie sich noch ein wenig aufs Ohr legen konnten.

Nach dem Frühstück stand das Säubern des Gerätehauses auf dem Programm. Jugendwarte und Kommandanten waren voll des Lobes über die gezeigten Leistungen und den Einsatz der Jugendlichen. Sie äußerten die Hoffnung, dass die Teilnehmer nicht nachlassen mit ihrem Engagement für die Feuerwehr.
Weitere Beiträge zu den Themen: Hochwasser (3437)Oktober 2014 (9311)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.