Aufstieg im Internet

Thomas Strebl aus Flossenbürg hat sich mächtig ins Zeug gelegt: Den Internet-Auftritt des Alpenvereins unterzog er einer kräftigen Frischzellenkur. Das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Ab sofort präsentiert sich der Weidener Alpenverein mit einer neuen Homepage im Internet. Unter der Adresse www.dav-weiden.de hat sich viel zum Positiven verändert. Thomas Strebl aus Flossenbürg investierte am heimischen PC unzählige Arbeitsstunden, um der bisherigen, etwas altbackenen Vereinsseite ein modernes Layout und verbesserte Sicherheitsstandards zu gönnen.

Strebl übernahm sämtliche bisherigen Inhalte und integrierte viele neue Rubriken. So finden sich auf der Startseite nicht nur die aktuellen Weidener Wetterwerte, sondern auch das Wetter bei der Steinwaldhütte bei Pfaben und sogar die Werte von Weerberg in Tirol, dem nächstgelegenen Talort zur Weidener Hütte. Zudem: ein Terminkalender zur künstlichen Kletterwand in der Weidener Berufsschulturnhalle. Ein Aufnahmeantrag ist ebenfalls verfügbar. Auf einer Navigationsleiste sind die Informationen über die unterschiedlichen Sparten wie etwa Familien- und Jugendgruppen, Mountainbiker, Kletterer und Wintersportler übersichtlich angeordnet.

Weiterer Ausbau geplant

Webmaster Strebl plant weitere Ausbaustufen, vor allem Details zur Steinwaldhütte und zur Weidener Hütte in den Tuxer Voralpen will er integrieren. Dass die Seite lebt und permanent aktualisiert wird, ist auch den zahlreichen Webredakteuren zu verdanken. Vorsitzender Stefan Schönberger zeigte sich bei der Vorstellung der neuen Homepage mächtig stolz. Strebl durfte sich über viel Zuspruch und herzlichen Applaus freuen. Rund 150 Besucher rufen den neuen Online-Auftritt täglich auf - Tendenz (berg-)steigend.

In der Monatsversammlung im Postkellersaal zeigte Elmar Günter zudem tolle Bilder einer Hochtourenwoche, die zunächst über den Biancograt zum 4048 Meter hohen Piz Bernina in den Schweizer Alpen führen sollte. Starkregen und heftige Gewitter vereitelten jedoch den Aufstieg. Die Gruppe war gezwungen abzusteigen. Als Alternative startete sie eine Überschreitung des höchsten Berges Südtirols, des 3905 Meter hohen Ortlers. Nach Überwindung einer heiklen Schlüsselstelle, einem ausgesetzten Kamin, erreichten die Bergsteiger zügig das Gipfelkreuz, von dem nur der Querbalken aus Firn und Schnee ragte.

Den Abschluss der Tourenwoche sollte der höchste Berg Tirols, die Ötztaler Wildspitze (3768 m), bilden. Die Besteigung der Wildspitze wartete mit hochalpinen Anforderungen auf. Aufgrund der vergleichsweise schlechten Sicherungsmöglichkeiten war es eine heikle Tour. Die nächste Monatsversammlung beginnt am 11. November um 20 Uhr im Postkellersaal. Dabei steht die Ehrung langjähriger Mitglieder im Mittelpunkt.
Weitere Beiträge zu den Themen: November 2014 (8194)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.