Augen auf

Gute Ratschläge gaben Polizeikommissar Markus Frischholz (links) und Kollegin Beate Meyer (rechts) den Reisenden in der Wartehalle des Bahnhofs Weiden mit auf den Weg.

Taschendiebe machen keinen Weihnachtsurlaub. Im Gegenteil: Gerade haben sie Hochsaison. Die Weidener Bundespolizei warnt Reisende am Bahnhof.

Die Max-Reger-Stadt zählt mit Sicherheit nicht zu den Hochburgen des Taschendiebstahls. "Die Mehrzahl dieser Taschen- und Handgepäcksdiebstähle passiert natürlich auf den größeren Bahnhöfen wie Regensburg, Nürnberg oder Würzburg", weiß Polizeikommissar Markus Frischholz, der neue Chef des Weidener Präventionsteams der Weidener Bundespolizei. Da aber Bürger aus unserer Region mit der Bahn in größere Städte reisen, wies das Team am Bahnhof auf die Gefahren hin.

Die Hektik werde durch die oft professionellen Taschendiebe schamlos ausgenutzt, informieren die Experten. Meist gehen Taschendiebe in Teams arbeitsteilig vor: Sie lenken die Opfer ab, rempeln sie an, Fragen nach Feuer, einer Zigarette oder nach dem Weg. In diesem Moment schlägt der Komplize zu. Mit Flugblättern und in persönlichen Gesprächen klärten die Polizisten die Reisenden über die Gefahren auf. Als Tipp gaben sie den Leuten mit auf den Weg: Geldbörsen, Papiere, Kreditkarten und andere Wertsachen am besten dicht am Körper tragen. Gut seien verschließbare Innentaschen. Hand- und Umhängetaschen sollten stets geschlossen sein - mit der Verschlussseite zum Körper.

Grundsätzlich sollten Gepäckstücke, Handtaschen oder Jacken mit Geldbeuteln nie unbeaufsichtigt bleiben. Frischholz: "Nur jeder 20. Taschendieb werde erwischt. Darum: Augen auf und Taschen zu.
Weitere Beiträge zu den Themen: 12-2014 (6638)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.