Augenmerk liegt auf Ausbildung

Die Geehrten mit Bürgermeister Winfrid Franz, Herbert Grünthaler, Markus Huber, Johannes Neidel, Michael Sperber, Kommandant Matthias Luber, Hans Pirkl, Stefan Regler, Kreisbrandmeister Christian Meyer, Sebastian Bär und Kreisbrandrat Fredi Weiß (von links). Bilder: ker (2)

Unruhe in die Runde brachten nur einige Sturmeinsätze - ansonsten präsentierte sich die Feuerwehr Röckenricht als starke Truppe. Die gute Moral zeigte sich schon daran, dass das Gasthaus Bär in Lockenricht zur Jahreshauptversammlung richtig voll war.

Vorsitzender Werner Luber ging auf die Vereinsaktivitäten im zurückliegenden Jahr ein. Die Feuerwehr habe nun 57 aktive und 58 passive Mitglieder. 2. Vorsitzender Stefan Regler berichtete über die Fahrten und Ausflüge, zudem warf er schon mal einen Blick voraus. Geplant ist eine Maiwanderung, eine Tagesfahrt nach Weismain zum neuen Wohnsitz des Ehrenkommandanten Werner Lederer sowie der Besuch des Weihnachtsmarkts Schloss St. Emmeram.

Ein Brand, viele Unfälle

Pünktlich zu seinem Bericht kam Kommandant Matthias Luber vom Einsatz zurück. Zunächst ging er auf die sieben Einsätze mit insgesamt 95 Einsatzstunden ein. Neben einem Brand waren es hauptsächlich Verkehrsunfälle, "drei Unfälle passierten innerhalb kürzester Zeit auf einer Strecke von 500 Meter". Elf Monatsübungen wurden gehalten, die alle gut besucht waren, Zwei Gruppen machten das Leistungsabzeichen und vier Jugendliche legten die Deutsche Jugendspange ab. Nach nur zwei Lehrgängen im vergangenen Jahr will Luber heuer wieder mehr Kameraden ausbilden lassen. Stellvertretender Kommandant Hans Pirkl berichtete von seinen Lehrgängen und hob Kameraden hervor, die besondere Leistungen oder Übungsfleiß zeigten. Jugendwart Roland Luber ging auf den Jugendausflug ein, beim Gemeindekegeln belegte die Jugendgruppe der Feuerwehr Röckenricht, die derzeit aus sechs Mädchen und drei Jungen besteht, den 2. Platz. Zwei Jungen aus der Gruppe machten beim Leistungsabzeichen mit und zusammen mit Holnstein legten sie die Deutsche Jugendspange ab. Bürgermeister Winfried Franz überreichte dem neuen Kreisbrandmeister Christian Meyer ein Geschenk und betonte den Gemeinschaftssinn, der in der Feuerwehr gestärkt werde. "Alles, was hier geleistet wird, geschieht ehrenamtlich." Auch lobte Franz die Zusammenarbeit der einzelnen Feuerwehren in der Gemeinde.

"Immer wieder üben"

Kreisbrandrat Fredi Weiß würdigte die Leistung des scheidenden Kreisbrandmeisters Hans Ludwig und ging anschließend auf die Übungen ein. "Eine fundierte Ausbildung ist ganz wichtig, man muss alles immer wieder üben, um beim Einsatz gut zu sein. Die zweite Säule ist die Gemeinde, die nötiges Material bereit stellen muss, mit dem man vernünftig arbeiten kann. Die dritte Säule ist die Kameradschaft, ohne die in keiner Truppe was geht."
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