Aus Raiffeisen wird Rathaus

Künftig wird das ehemalige Raiffeisengelände und -gebäude in Schwend "Rathausplatz" und "Rathaus Birgland" heißen. Das und weitere Punkte legte der Gemeinderat mehrheitlich im öffentlichen Teil der Sitzung im Gasthaus "Goldener Stern" fest.

Das Gremium behandelte auch das Aufstellen von Hausnummer-Wegweisern und Straßenleuchten in Eckeltshof und Elektroladesäulen in Schwend, Fürnried und Lichtenegg sowie verschiedenen Bauvorhaben. Die Ergebnisse der Umfragen zu den Kindergärten wurden ebenfalls bekannt gegeben.

Mit 11:1 Stimmen wurde grundsätzlich der Antrag von Bürgermeisterin Brigitte Bachmann unterstützt, in Eckeltshof Hausnummern-Wegweiser aufzustellen. Dabei sollte es sich um reflektierende Schilder an Alumasten handeln. Hintergrund dieser Maßnahme ist, dass eine gute Beschilderung für Rettungsdienste, besonders in der Dunkelheit, große Bedeutung habe. Teilweise würden Anwesen von Spediteuren, aber auch von der Polizei nicht gefunden, betonte Gemeinderat Hans Süß. Die Bevölkerung wurde aufgefordert, Vorschläge zu machen, wie die Beschilderung im Detail aussehen soll.

Ebenfalls beantragte Süß, in Eckeltshof Straßenleuchten aufzustellen. Uneinig ist man sich über den Standort und die Anzahl dieser Lampen. Aus diesem Grund lehnte der Gemeinderat mit 1:11 momentan die Aufstellung ab.

Vorreiterrolle spielen

In der Ortsteilen Schwend, Fürnried und Lichtenegg werden Elektroladesäulen aufgestellt, um wie beim Breitband eine Vorreiterrolle zu spielen. Nach einer örtlichen Prüfung werden die Standorte noch festgelegt. Diskutiert wurde, wie künftig das Raiffeisengebäude und der Raiffeisenplatz in Schwend heißen sollen. Mit 10:2 Stimmen sprach sich das Gremium für "Rathaus Birgland" und mit 9:3 Stimmen für "Rathausplatz" aus.

Bei einer Generalinspektion wurde festgestellt, dass die Ölabscheideranlage im Bauhof Schwend erneuert werden muss, teilte Bürgermeisterin Brigitte Bachmann mit. Dieser Auffassung schloss sich auch das Gremium an.

Die gemeindlichen Kindergärten stehen in einem Wettbewerb mit Betriebskindergärten, lautete das Resümee der Gemeinderäte Lukas Stollner und Jochen Kellner-Bodendörfer, die das Ergebnis der aktuellen Umfrage vorstellten. Der Wunsch nach einer Kinderkrippe wurde von den Eltern nicht geäußert, dagegen Bedarf an einer Ferien- und Mittagsbetreuung angemeldet.

Auch sollten die Öffnungszeiten erweitert werden. Das Umfrageergebnis sei Grundlage für die Zukunft der Kinder, versicherte Brigitte Bachmann. Zusammen mit den Trägern dieser Einrichtungen werde die Gemeinde dies diskutieren.
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