Auto rammt tonnenschweren Block um - 51-Jähriger schwerverletzt - 12 500 Euro Schaden
Bein unter Betongehäuse begraben

Dieses Betongehäuse stürzte in einem Hinterhof an der Friedrich-Ebert-Straße auf einen Mann und begrub sein linkes Bein unter sich. Zuvor hatte ein Auto beim Rangieren auf dem etwas höhergelegenen Parkplatz das Gehäuse, in dem Mülltonnen untergestellt sind, gerammt. Bild: Götz
Es ist offenbar ein Missgeschick - mit schlimmen Folgen. Freitagmittag rammt ein Auto in einem Hinterhof an der Friedrich-Ebert-Straße ein tonnenschweres Betongehäuse, das auf einen 51-Jährigen stürzt. Dabei wird das linke Bein des Mannes eingeklemmt. Erst der Feuerwehr gelingt es, ihn zu befreien. Der Mann kommt schwerverletzt zur Notoperation ins Klinikum. Auch die Autofahrerin muss unter Schock in ärztliche Behandlung.

Von Feuerwehr befreit

Nach Zeugenaussagen wollte die 86-Jährige gegen 12.10 Uhr in dem Hinterhof ihren Renault in eine Parklücke steuern. Dabei heult plötzlich der Motor auf. Das Auto macht einen Satz nach vorne und fährt auf ein Betongehäuse, in dem Mülltonnen untergestellt sind. Das ungefähr 1,5 Tonnen schwere Gebilde kippt nach vorne und trifft das Bein des 51-Jährigen oberhalb des Knöchels. Der Mann, der ehrenamtlich beim Roten Kreuz engagiert ist, hielt sich in diesem Moment rein zufälligerweise davor auf.

Es folgt ein Großeinsatz von Polizei, BRK und Feuerwehr. Die Ebert-Straße wird teilweise gesperrt. Unterdessen gelingt es der Feuerwehr, das eingeklemmte Bein mittels pneumatischer Hebekissen zu befreien. Die Ursache für den Fahrfehler ist laut Polizei noch nicht endgültig geklärt. Vermutlich rutschte die Frau vom Bremspedal ihres Wagens, der mit Automatikgetriebe fährt, ab. Allerdings hätte der Unfall noch schlimmer ausgehen können: Ein Baum beim Parkplatz hat den Schwung des Autos abgebremst, das ansonsten wohl auch noch auf das umgestürzte Gehäuse gefahren wäre. Der Schaden beläuft sich auf ungefähr 12 500 Euro.
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