Autofahrer erschreckt und beleidigt Helferin
Gefahr am Schulweg

Sie wollte Kinder im Straßenverkehr schützen - und geriet selbst in Gefahr. Am Mittwoch beleidigte ein Autofahrer eine Schulweghelferin und jagte ihr einen gehörigen Schrecken ein, wie die Polizei berichtet. Schauplatz des Ganzen war die Asylstraße. Gegen 7.40 Uhr kümmerte sich die 33-Jährige darum, dass vor allem die jüngeren Schüler sicher einen Zebrastreifen überqueren konnten, als ein Auto näherkam.

Die Schulweghelferin, die eine Warnweste trug, war in diesem Moment alleine auf dem Zebrastreifen - "glücklicherweise", wie die Polizei schreibt. Denn: "Sensibilität und Rücksicht waren dem Mann am Steuer des Pkw völlig fremd." Er beschleunigte sein Gefährt hörbar und zwang die Frau so, auszuweichen. Im Vorbeifahren soll er ihr auch noch den Mittelfinger gezeigt haben. Immerhin: Die 33-Jährige erschrak zwar, aber sie blieb unverletzt. Pech hatte dagegen der Autofahrer. Die Schulweghelferin konnte sich das Kennzeichen merken, außerdem meldete sich eine Zeugin bei der Polizei. "Dem Fahrzeuglenker stehen nun Anzeigen wegen Beleidigung und Verkehrsordnungswidrigkeiten ins Haus. Es wird jedoch noch geprüft, ob nicht auch noch eine Gefährdung des Straßenverkehrs in Betracht kommt", bilanzieren die Beamten, die noch um Hinweise von weiteren Zeugen bitten: Telefon 0961/401-321.
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