AWO-Seniorenclub Neunkirchen dankt Liselotte Gläßel
Mit 92 Jahren die Führung abgetreten

Rosi Lachnitt (Zweite von links) übernimmt die Leitung des Seniorenclubs nach Liselotte Gläßel (Zweite von rechts). Welche Verdienste sich die Clubleiterin in fast 31 Jahren erworben hat, zeigte Kreisvorsitzende Hilde Zebisch (rechts) auf. Mit im Bild Sieglinde Rehm (links) und Helmut Ruhland (Mitte). Bild: R. Kreuzer
Weiden. (kzr) Der AWO-Seniorenclub Neunkirchen feierte im Vorjahr 30-jähriges Bestehen. Liselotte Gläßel ist Gründungsmitglied und führte den Club von Anfang an. Doch bei der jüngsten Zusammenkunft gab die 92-Jährige ihre Position aus Altersgründen ab. Sie meinte, es sei an der Zeit, die Leitung in jüngere Hände zu legen.

AWO-Kreisvorsitzende Hilde Zebisch erinnerte daran, dass Liselotte Gläßel schon 2002 durch den Ministerpräsidenten für ihre Verdienste um das Ehrenamt geehrt worden war. 2008 wurde sie zum Ehrenmitglied der AWO ernannt, vier Jahre später erhielt sie das Ehrenzeichen der AWO. "Für deine Leistung in all den Jahren danken wir dir", sagte Zebisch. "Der Seniorenclub ist offenbar ein Jungbrunnen. Du hast alle Mitglieder drei Jahrzehnte zusammengehalten." Zum Abschied überreichte Zebisch ein Geschenk und Blumen.

Als Nachfolgerin schlug die Kreisvorsitzende Rosi Lachnitt vor. Sie ist langjähriges AWO-Mitglied und hat sich als Jugendleiterin bestens bewährt, leitet seit 18 Jahren die Kindererholung. Bei der Wahl wurde Rosi Lachnitt einstimmig das Vertrauen ausgesprochen. Sie will den Turnus der 14-tägigen Treffen weiterführen. Bei den Clubnachmittagen soll die Geselligkeit hoch gehalten werden. Demnächst werden die Themen abgestimmt und das Programm vorbereitet. Helmut Ruhland fasste den Stabwechsel in Gedichtform zusammen und lobte die Verdienste der scheidenden Leiterin.
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