Basketball-Derby in der Bayernliga: Coocoon Baskets und DJK Neustadt messen die Kräfte
Keiner will die Favoritenrolle

(tos/pta) Coocoon Baskets gegen DJK Neustadt: Vor dem mit Spannung erwarteten Bayernliga-Derby gehen die Meinungen über den möglichen Sieger auseinander. Marco Campitelli, Coach der Weidener Coocoons, und Uwe Glaser, Trainer der Neustädter Basketballer, schieben sich gegenseitig die Favoritenrolle zu.

Derbys sind selten in der mit fränkischen Vertretern gespickten Basketball-Bayernliga Nord. Wenn die sechstplatzierten Coocoons am Sonntag um 16 Uhr in der Weidener Mehrzweckhalle den Tabellenvierten DJK Neustadt/WN empfangen, ist es zudem das erste Pflichtspiel zwischen den ersten Mannschaften der jeweiligen Vereine - und ohne Zweifel der Höhepunkt der bisherigen Saison.

"Mehr Basketball geht nicht in der nördlichen Oberpfalz", freut sich Weidens Abteilungsleiter Roman Lang auf die Gäste aus der Kreisstadt. Dabei scheint der Gastgeber nach zuletzt zwei Siegen über die starken Schweinfurter und auswärts in Neustadt/Aisch rechtzeitig wieder in Fahrt gekommen zu sein. Auch weil Neuzugang Melvern Allen-Peart gleich voll einschlug. Doch Campitelli stapelt tief. "Sicher haben wir zuletzt ganz gut gespielt, aber Neustadt ist für mich klarer Favorit." Denn die Gäste seien trotz der zuletzt zu beklagenden Ausfälle von Schlüsselspieler Tobias Merkl, Daniel Wunderlich und Jakob Sailer "sehr ausgeglichen besetzt". Es stecke viel Potenzial in der Mannschaft von Trainer Uwe Glaser.

Glaser, der mehrere Jahre als Head-Coach die Coocoons betreute, geht mit Respekt in die Partie: "Weiden hat in den letzten beiden Partien eindrucksvoll gezeigt, was in der Mannschaft steckt. Mich hat dabei der Erfolg über Schweinfurt beeindruckt, weil der ohne Jan Selinger und Radek Jezek erzielt wurde." Gegen eben jene Schweinfurter unterlag die DJK vergangenes Wochenende. "Ich hoffe für uns, dass wir dabei nicht verkrampfen, sondern unser Spiel von Beginn an durchziehen können", so Glaser. "Dann kann es eine enge, spannende Begegnung werden." Im Gegensatz zu Neustadt können die Gastgeber auf ihren gesamten Kader zurückgreifen. Kapitän Sergej Hacksteder wird trotz Rückenbeschwerden wohl auflaufen können. "Ich hoffe auf ein Basketballfest für alle - hoffentlich zahlreichen - Zuschauer", so Weidens Coach. "Eine Ausrede wegen der langen Auswärtsfahrt gibt es jedenfalls nicht", lächelt Glaser mit Blick auf Neustadts Spieler und Fans: "Solche Derbys sind doch das Salz in der Suppe."
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