Bauarbeiten in Sedanstraße: Helgath befürchtet Chaos - Polizei: Situation im Blick
"Gefährliches Eck" für Fußgänger

Für Fußgänger sei der Bereich "potenziell lebensgefährlich", befand Grünen-Stadträtin Gisela Helgath. Ein "wirklich gefährliches Eck" erkannte Heiner Vierling (CSU). Und selbst Leitender Rechtsdirektor Hermann Hubmann bekannte, ihn habe jüngst in der Sedanstraße "ein mulmiges Gefühl" beschlichen. Die derzeitigen Bauarbeiten im Bereich der Einmündungen zu Goethestraße und Allee lassen für Passanten nur noch einen schmalen Grat übrig. "Eine Regenrinne", wie Helgath meinte. "Was, wenn die Rinne auch noch voller Schnee ist?" Dann breche dort das Chaos aus. Vor allem Mütter mit Kindern oder Kinderwagen hätten Probleme. Zum Hauptverwaltungsausschuss am Mittwoch stellte die Grüne daher einen Dringlichkeitsantrag: Die Engstelle sei sofort zu beseitigen.

Laut Tiefbauamtschef Hubert Grillmeier ist ein Ende der Arbeiten absehbar. Die vorübergehend abgebaute Ampelanlage sei seit "heute, 14.40 Uhr" wieder in Betrieb. Bis Mitte nächster Woche seien auch die Gehsteige gepflastert. Wie Hubmann erklärte, beachteten Fußgänger mitunter die Verbote nicht. So zwängten sich viele am Bauzaun vor dem ehemaligen Winkler-Parkplatz vorbei. Bürgermeister Lothar Höher hörte andere Klagen: Am Mittwoch sei kurzfristig die Weißenburger Straße gesperrt worden. Ihm schwant: "Die nächsten Jahre müssen wir da durch." Hans Wurm, Sachbearbeiter Verkehr bei der Polizei, sicherte zu, die Situation im Blick zu haben. "Wir können schnell reagieren." Im Übrigen hätten sich in den letzten Wochen kaum Unfälle in dem Bereich ereignet: "Je größer das Chaos dort, desto vorsichtiger verhält sich jeder."
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