Baugenossenschaft überweist die Dividende künftig auf die Mitgliedskonten
Nach Einbruch kein Bargeld mehr

Reinhard Kaatzke (Zweiter von rechts) wurde als Aufsichtsratsvorsitzender im Amt bestätigt. Im Bild (von links) Walter Kellermann, Ingrid Teichert, Gerhard Wittmann, Siegfried Teichert, Gerard Gebhardt, Reinhard Kaatzke und Rudolf Schlesinger. Bild: Kunz
Weiden. (uz) Die Baugenossenschaft des Eisenbahnpersonals hat sich nach einem Einbruch im Mai, bei dem ein vierstelliger Betrag entwendet worden war, entschlossen, die Dividende nicht mehr im Büro auszuzahlen. Dies geschehe aus versicherungstechnischen Gründen, unterstrich Vorsitzende Ingrid Teichert am Freitagabend bei der Mitgliederversammlung im Café Mitte. Die Dividende in Höhe von vier Prozent werde Mitte November auf das Mitgliedskonto überwiesen.

Ab 2017 werden Rauchmelder Pflicht. "In jeder Wohnung müssen drei bis vier Stück installiert werden." Laut Ingrid Teichert ein erheblicher Kostenaufwand. Leider nähmen einige Mieter ihre Sorgfaltspflicht bei der Mülltrennung nicht ernst. Außerdem liege Müll und Papier vor den Containern. Die Folge: Erstellung einer Einhausung für die Häuser Fehrstraße 22 und 24. Sollten sich die Zustände nicht bessern, würden größere Container angeschafft, und die Kosten dann auf die Mieter umgelegt.

Ärger mit Dreck

Hunde dürften nicht in die Grünanlagen. Moniert wurde, dass die frisch gestrichenen Treppenhäuser jetzt schon wieder aussehen würden, wie vorher. "Reinigungskräfte für die Häuser sind nicht dazu da, den Dreck von einzelnen Mietern wegzuputzen." Und: Private Streitigkeiten seien nicht Angelegenheit der Genossenschaft. Laut Aufsichtsratsvorsitzendem Reinhard Kaatzke stehen Wohnungsumbauten nach wie vor im Vordergrund. Auch die Außenanlagen würden Schritt für Schritt auf Vordermann gebracht.

Die Finanzlage sei gesichert. In Modernisierung und Instandhaltung habe die Genossenschaft 284 000 Euro investiert. Ausgaben: Fehrstraße 21 (37 000 Euro), Tilsiter Straße 8 (34 000 Euro), Altstraße 8 a (37 000 Euro), Fehrstraße 19 (35 000 Euro) und Fehrstraße 21 (20 000 Euro). Die Hofteerung in der Fehrstraße 22 und 24 sowie die Erstellung der Mülltonneneinhausung kostete 50 000 Euro. Der aktuelle Mitgliederstand liegt bei 367. Diese hätten 1956 Geschäftsanteile gezeichnet. Die Genossenschaft verwalte 42 Häuser mit 245 Wohnungen, ein Büro, 43 Garagen und eine Werkstatt. Für 2016 sei die Instandsetzung der Vorgärten in der Tilsiter Straße 12 und Königsberger Straße 15 geplant. Ferner die Sanierung der Garagen im Durchgang Altstraße Kaatzke wurde als Aufsichtsratsvorsitzender wiedergewählt.
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