Bayernliga Nord: DJK Ammerthal gegen Schlusslicht Neudrossenfeld - FC Amberg in Erlangen-Bruck
Lösbare Aufgabe zum Auftakt

Die Daumen zeigen bei der Führungsriege des FC Amberg nach einer sehr guten Vorbereitungssphase nach oben (von links): Werner Aichner, Hubert Kirsch und Vorstandsvorsitzender Helmut Schweiger. Bild: ref
Die Fußball-Bayernliga Nord erwacht aus dem Winterschlaf: Am Wochenende steht für die 18 Vereine der erste reguläre Spieltag nach einer 15-wöchigen Pause auf dem Terminplan. Die Spannung vor allem an der Tabellenspitze könnte kaum größer sein. Man muss kein Prophet sein: Das Rennen um die Meisterschaft dürfte in der Bayernliga Nord zu einem Kampf auf Biegen und Brechen geraten. Mit der SpVgg SV Weiden, dem FC Amberg, dem TSV Großbardorf und SV Viktoria Aschaffenburg bewerben sich gleich vier Vereine um den direkten Regionalligaaufstieg respektive den zur Teilnahme an der Relegation berechtigenden zweiten Tabellenplatz.

Wer zum Wiederauftakt nicht hellwach ist, könnte bereits vorentscheidend an Boden verlieren. SpVgg-SV-Trainer Christian Stadler weiß um die Gefahr eines Fehlstarts. In den letzten Trainingseinheiten wurde er nicht müde, seine Spieler auf die Heimpartie gegen die SpVgg Ansbach einzuschwören. Stadler weiß: Die Mittelfranken stecken nicht nur im Abstiegskampf fest, sondern sind ein sehr unangenehm zu spielende Mannschaft. Wie unangenehm, bekam der Tabellenführer in der Vorrunde zu spüren. Nach einem 0:1-Rückstand mühten sich die Oberpfälzer gerade noch zu einem 2:1-Zittersieg.

Fast schon zu rosig verlief die Vorbereitung beim FC Amberg. Die Testspielphase wurde mit zwei überzeugenden Siegen gegen die Regionalligisten SpVgg Greuther Fürth II (2:0) und den 1. FC Schweinfurt (6:0) abgeschlossen. Was diese Erfolg wert sind, muss sich beim FSV Erlangen-Bruck zeigen. Alles andere als ein Amberger Dreier wäre eine Riesenüberraschung.

Während das Oberpfälzer Spitzenduo zumindest auf dem Papier die etwas leichteren Aufgaben vorgesetzt bekommt, müssen sich die unterfränkischen Titelanwärter nach der Decke strecken. Der SV Viktoria Aschaffenburg bekommt es mit dem unberechenbaren SSV Jahn Regensburg II zu tun, der TSV Großbardorf wird vom SC Eltersdorf nichts geschenkt bekommen.

Die DJK Ammerthal hat in der Winterpause ihren Kader neu aufgestellt. Neun Spieler verließen den Vereine, acht Neue kamen hinzu. Sieben Punkte beträgt der Rückstand auf die Nichtabstiegszone. Das Kellerduell gegen den TSV Neudrossenfeld muss zeigen, ob die in Ammerthal verbreitete Zuversicht mehr als nur Zweckoptimismus ist.
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