Beerdigung von Georg Salomon: Weggefährten loben Einsatz und Arbeit für DJK Weiden
"Zu unendlichem Dank verpflichtet"

Familie, Freunde und Bekannte nahmen Abschied von Georg Salomon. Bild: R. Kreuzer
Zahlreiche Weggefährten gaben dem verstorbenen Georg Salomon das letzte Geleit. Das Requiem in der St. Konrad-Kirche feierten Dekan Johannes Lukas in Konzelebration mit Pater Albrecht, dem ehemaligen Beirat der DJK Weiden, Roman Gerl, und Albert Köppl, Pfarrer in Donaustauf und Gründungsmitglied der DJK in Weiden.

"Wer glaubt ist nie allein", unter diesem Leitspruch des emeritierten Papstes Benedikt XVI. stand die Eucharistiefeier. Dekan Lukas erinnerte, dass der Verstorbene als Familienvater und tiefgläubiger Mensch aus dem Glauben heraus immer das Miteinander suchte, ob in der Familie, im Beruf oder bei der DJK Weiden. Diözesanjugendpfarrer Thomas Helm würdigte die Leistungen des aktiven Mitglieds. Salomon war als Diözesanreferent in Regensburg tätig, habe dort immer sein Wissen und visionäre Gedanken weitergegeben.

"Wir legen unsere Anliegen auf den Herrn", sangen sechs Mitglieder der Regensburger Domspatzen, die der Schwiegersohn des Verstorbenen dirigierte. Zahlreiche Fahnenabordnungen der DJK-Abteilungen begleiteten den Trauerzug. Delegierte und Freunde aus der DJK reihten sich ein. Am offenen Grab nahm DJK-Vorsitzender Reinhold Wildenauer Abschied und erinnerte, dass Georg Salomon nahezu vier Jahrzehnte den Verein führte. "Du hast die DJK aufgebaut mit Ideen und sportlicher Begeisterung. Daher konntest du viele Erfolge feiern."

1952 baute Salomon das Sportgelände am Flutkanal mit auf, brachte neue Schwerpunkte ein. Er erhielt das Bundesverdienstkreuz, der Verein ernannt ihn zum Ehrenvorsitzenden. "Die DJK ist dir zu unendlichem Dank verpflichtet, wir verlieren jedoch nicht die Erinnerungen an einen Motor mit großem Weitblick", sagte Wildenauer.
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