Begründung der Jury

Bei der mit dem zweiten Preis ausgezeichneten Arbeit handele es sich auf den ersten Blick um eine eher kleine, fast unscheinbare Lösung, die jedoch die geforderten Kriterien des Bayerischen Ingenieurpreises (Originalität und Kreativität, Innovationskraft, Nachhaltigkeit etc.) in beinahe exemplarischer Weise erfülle, betont die Jury.

Die von Irlbacher auch zum Gebrauchsmusterschutz angemeldete "System-Schwimmdalben" ermöglichten im Mai 2014 an der Donau die Errichtung einer neuen Schiffsanlegestelle inmitten der Altstadt von Regensburg, ohne die Silhouette des Unesco-Welterbes in irgendeiner Form zu beeinträchtigen, erläutert die Jury.

"Basierend auf einer zweiteiligen Konstruktion aus Schwimm- und Fest-Dalbe, deren Funktionsweise allein auf dem archimedischen Prinzip gründet, kommt er ohne Hydraulik aus und gewährleistet insofern die Realisiserung eines ebenso dauerhaften wie wirtschaftlichen Elements, das sich für den Einsatz bei ähnlichen Aufgabenstellungen auch an anderen Orten empfiehlt." (wd)
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