Behinderten- und Vitalsportverein ehrt treue Mitglieder und erfolgreiche Sportler - Kosten für ...
Große Erfolge, aber zu niedrige Beiträge

Der Behinderten- und Vitalsportverein geht mit der neuen alten Vorstandschaft ins Rennen. Zugleich ehrte der Verein um Vorsitzende Sabine Birner (vorne, Vierte von links) erfolgreiche und langjährige Mitglieder. Bilder: R. Kreuzer (2)
Es bleibt dabei: Sabine Birner steht weiter an der Spitze des Behinderten- und Vitalsportvereins. Die Mitglieder wählten sie bei der Hauptversammlung wieder. Ihr Stellvertreter bleibt Alexander Grundler. Neu im Amt ist Schriftführer Christopher Birner. Bewährt hatten sich in den vergangenen Jahren Kassier Alfred Weiß und Lothar Eismann. Sportwart bleibt Teddy Östreicher. Als Beisitzer fungieren Lydia Birkmüller, Wolfgang Hunsperger, Holger Hornig und Jürgen Zintl.

Einen breiten Rahmen nahmen die Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft, für sportliche Leistungen und für die Sportabzeichen ein. Sportwart Teddy Östreicher überreichte die Medaillen für die Sportler vom BVS. Bronze ging an Irena Seegerer (Ski), an Peter Höhn und Bernd Werner (beide Kegeln). Die Silbermedaille erhielt Christoph Voit. Gold ging an Alfred Weiß (Bowler) sowie an Wolfgang Hunsperger und Jürgen Walberer (Faustball). Allein 19 Teilnehmer legten das Sportabzeichen ab. Zum 48. Mal Xaver Weickmann, Manfred Simbeck (37) und Elfriede Zänger (24).

Auf ein sportlich und finanziell erfolgreiches Jahr blickte Vorsitzende Sabine Birner zurück. Sie erwähnte unter anderem den Bezirks-Walking-Tag, der mittlerweile zum zehnten Mal stattgefunden hatte, sowie die Jugendfreizeit, bei der die Kinder erstmals in neuen Zelten übernachtet hatten. Zudem sagte Birner: "Das Kultusministerium setzte den Verband in Kenntnis, die Zuschüsse für Jugendarbeit einzustellen. Das Inklusionsgesetz sieht vor, dass Behindertenarbeit Aufgabe der Schulen sei. Ein anderes Konzept einzuschlagen, um Fördergelder zu bekommen, hat der Hauptverband leider versäumt."

Für 50 Jahre Mitgliedschaft im Verein erhielt Franz Faltenbacher Urkunde und Geschenkkorb. 40 Jahre ist Georg Kühner dabei. 30 Jahre sind dabei Doris Matejka, Wolfgang Stöckl, Helmut Thanner und Sieglinde Rehm, 25 Jahre Dr. Horst Petzold und Josef Pohl, 20 Jahre Gisela Kirschbauer, Anneliese Prölß, Inge Rupprecht, Manfred Thorenz, Christa Simbeck und Johann Rupprecht, 10 Jahre Barbara Bursch, Charly Bögner, Karl Bursch, Milli Deutschländer, Max Hannes, Alfons Huber, Stefanie Lindner, Gerhard Meiler, Annemarie Uschold, Waltraud Röhrich und Hannelore Schmidt.

OB Kurt Seggewiß lobte die Arbeit des BVS im Leistungs-, Breiten- und Rehasport. Das gesellige Leben spiele sich im Vereinsheim am Schießlweiher ab, das ein Paradies sei. Stadtverbandspräsident Herbert Tischler freute sich, dass der Verein heuer 66. Geburtstag feiert. Keiner der 160 Vereine im Kreis Weiden-Neustadt habe ein ähnlich erfolgreiches Ergebnis vorzuweisen wie der BVS.

Allerdings braucht der Verein Geld, da die Jugendförderung ersatzlos gestrichen wurde. Um den Sportbetrieb aufrecht erhalten zu können und eine Förderung zu bekommen, stimmten die Mitglieder einer Erhöhung der "relativ niedrigen" Beiträge zu. Die Kosten der Einzelmitgliedschaft steigt von 42 auf 50 Euro. Die Familie zahlt künftig 80 Euro (zuvor 65), der Jugendtarif bei einem Kind erhöht sich von 36 auf 42, bei zwei Kindern von 42 auf 56 Euro. Dies gilt ab dem neuen Geschäftsjahr im Oktober.
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