Bei Fotos zweierlei Maß
Angemerkt

Über Geschmack lässt sich nicht streiten. Denn die Geschmäcker sind verschieden. Deshalb ist es ganz sinnvoll, wenn gewisse Regeln bestehen - beispielsweise für die Weidener Friedhöfe. Sonst würde der Wildwuchs vermutlich überhand nehmen und so manche Grabstelle zu fantasievoll "verziert". Doch es gibt auch Regeln, die Kopfschütteln auslösen. Warum zum Beispiel sind Lichtbilder auf dem Waldfriedhof verboten? Zerstören sie den Charakter dieses Friedhofs als eine im wesentlichen durch natürliche Gestaltungselemente bestimmte Anlage? Wohl kaum.

Sie helfen vielmehr, die Erinnerung an den Verstorbenen aufrecht zu erhalten. Das tun sie auch im Stadtfriedhof - dort allerdings mit amtlicher Genehmigung. Diese unterschiedlichen Vorschriften sind schwer zu verstehen. Doch eine Hoffnung bleibt: 2016 will die Friedhofsverwaltung die Satzungen überarbeiten und den Vorschriften des Städtetags angleichen. Fotos von Verstorbenen sollten dann auch auf dem Waldfriedhof endlich erlaubt sein.



Hintergrund

Postkasten enthält Ahnentafel

Weiden. (ps) Das Rätsel ist gelöst: Der Briefkasten, der an einer Grabstätte im Stadtfriedhof hängt (der NT berichtete), enthält die bis ins 18. Jahrhundert reichende Ahnentafel einer weit verzweigten Familie. "Alle Familien haben einen Schlüssel und können bei einem Besuch der Gruft ihre Kinder über den Stammbaum aufklären", informierte die Grabbesitzerin den NT.

Flüchtlinge: Stadt wartet auf Busse

Weiden. (ca) Es kann jeden Tag soweit sein. Die Stadt Weiden erwartet weitere Busse mit Flüchtlingen für die Berufsschulturnhalle. Aktuell sind in der Halle nur 29 Menschen untergebracht, die Kapazität liegt bei 100. Auf den jüngsten Aufruf der Stadt nach Unterkünften sind nach Auskunft von Dezernent Hermann Hubmann einige Anbieter vorstellig geworden. "Wir sind eifrig beim Besichtigen. Auch für eine größere Übergangsunterkunft hat sich jemand gemeldet."

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Kreisseite

Neue Notunterkunft

102 neue Flüchtlinge kamen in die Turnhalle in Neustadt. Bis zum Schulbeginn wird die Notunterkunft nach Neuhaus verlegt.
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