Beim Rotary-Club Max-Reger folgt auf Peter Steinsdörfer nun Martina Leithenmayr
Amtskette übergeben

Nicht nur die Präsidentin ist neu, auch ihr Halsschmuck. Peter Steinsdörfer vom Rotary-Club Weiden Max-Reger hat für seine Nachfolgerin Martina Leithenmayr - und natürlich alle noch kommenden Präsidenten - eine Amtskette angeschafft. Bei der Präsidiumsübergabe zum Start in ein neues rotarisches Jahr hat Steinsdörfer sein Amt samt neuer Kette weitergegeben.

Steinsdörfer hatte vor einem Jahr zwei rotarische Ziele in den Vordergrund gestellt: Die Freundschaft und den Service-Gedanken. In beiden Bereichen kam der Club weiter. So feierten die rotarischen Vorlesenachmittage in der Albert-Schweitzer-Schule in diesem Jahr ihr fünfjähriges Bestehen. Auch die Projekte der Erlebnispädagogik, die den Kindern durch die Vermittlung von Sozialkompetenz vor allem zwischenmenschliche Hilfestellung geben, konnten finanziert werden. Ebenso die Übertrittsförderung, die durchaus als Weichenstellung für die Zukunft zu sehen ist.

Bemerkenswert für Steinsdörfer war auch der Charity-Faschingsball mit fünf anderen Service-Clubs. "Es war viel Arbeit, hat aber auch viel Spaß gemacht", sagte der scheidende Präsident. Anschließend konnte ein größerer Scheck an die Kinderkrebshilfe übergeben werden. Gesellschaftliche Höhepunkte waren zwei Abende unter der Überschrift "Theater&Zoigl", zu denen auch viele Freunde aus den umliegenden Clubs zu Gast waren.

Martina Leithenmayr dankte ihrem Vorgänger für dessen Engagement im vergangenen Jahr, sie charakterisierte den Diplom-Ingenieur als "besonnenen" Menschen, der zielstrebig die rotarischen Ziele umgesetzt habe. Die neue Präsidentin erinnerte in ihrer Antrittsrede im Hotel Admira daran, dass das Glück, "zur richtigen Zeit am richtigen Ort geboren" worden zu sein, vor allem auch eine Verantwortung darstelle. Die aktuelle Flüchtlingsthematik werde daher für den Club der Schwerpunkt in diesem Jahr sein. Leithenmayr: "Diese Menschen sind im Moment zutiefst zu bedauern und brauchen unsere Hilfe, aber sie bringen auch ihre Kultur mit. Und wie arm wäre Deutschland ohne die Vielfalt, die all jene Menschen in dieses Land gebracht haben, die sich bisher, aus welchen Gründen auch immer, hier niedergelassen haben."

Kultur nicht zu kurz

Wer die quirlige Künstlerin aus Österreich kennt, weiß, dass unter ihrer Führung trotz wichtiger, schwerer Themen auch die "Festln" und die kulturellen Angebote im Club nicht zu kurz kommen werden.
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