Belastender Dienst

Der Bereitschaftsdienst, den niedergelassene Ärzte nachts, an den Wochenenden und an Feiertagen zusätzlich zu einer durchschnittlich 50 Stunden umfassenden Arbeitswoche leisten, bedeutet nicht nur erheblichen Stress für den einzelnen Mediziner, sondern auch eine Belastung für seine Familie, teilt die Kassenärztliche Vereinigung Bayern (KVB) mit. Zudem sei für junge Ärzte unter anderem auch die hohe Frequenz im Bereitschaftsdienst ein schwerwiegendes Argument gegen eine eigene Praxis.

Daher sollen mit den Umstrukturierungen im Bereitschaftsdienst nicht nur die jetzt tätigen dienstverpflichteten Ärzte entlastet, sondern zudem auch die Übernahme von Praxen insbesondere in ländlichen Räumen wieder attraktiver werden. Denn nur, wenn wieder ausreichend Mediziner bereit sind, sich in eigener Praxis niederzulassen, wird der Bereitschaftsdienst langfristig aufrechtzuerhalten sein, so die KVB in ihrer Mitteilung.
Weitere Beiträge zu den Themen: Kurz notiert (401123)August 2015 (7425)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.