Benefizkonzert des Gitarristen Gerret Lebuhn in St. Konrad gut besucht
Flamenco für die "Rasselbande"

Eine Stunde lang fesselte Gerret Lebuhn seine Zuhörer in der Kirche St. Konrad mit Weltmusik und Flamenco-Klängen. Bild: Kunz
Weiden. (uz) Der Name und die grobe Form des Instruments täuschten. Gerret war kein Schreibfehler, war also nicht der berühmte Geiger Garrett mit Vornamen David, der die Damenwelt mit seiner Stradivari so gerne zum Schmelzen bringt. Gerret Lebuhn ist kein Violinist, sondern Gitarrist. Wenngleich ein ebenfalls brillanter Musiker.

Der geborene Münchner, der schon als 16-Jähriger sein Solodebüt gab, gastierte am Sonntagabend vor 300 Zuhörern in der Konradskirche. Er spielte ein Benefizkonzert zugunsten der "Rasselbande - besondere Kinder e. V.". Die Veranstaltung hatten Thomas Schröpf und Andrea Dausch organisiert.

Eine Stunde lang fesselte der Künstler, der seine akademischen Weihen bei weltbekannten Gitarristen wie Manuel Barruecco, Alvaro Pierri oder David Russel erworben hat, seine anspruchsvollen Zuhörer mit Musik aus den Bereichen der südamerikanischen Gitarrenmusik. Dabei kamen Fingerstyle-Guitar, Weltmusik und spanischer Flamenco zu Gehör.

Zu seinen einzigartigen Interpretationen inspirierten Lebuhn die jeweils besten Gitarristen ihres Faches und ihrer Stilistik, Musiker wie Paulo Bellinati aus Brasilien, Antoine Dufour aus Kanada oder Paco de Lucia aus Spanien.

Der Förderverein "Rasselbande" wurde von Eltern aus Neustadt und Umgebung gegründet mit Kindern unterschiedlichster Behinderungen. Ziel des Vereins ist es, kranke und behinderte Kinder und deren Familien zu unterstützen und zu fördern. Hintergrund sind Entwicklungsstörungen. Deshalb heißt es auf dem Einladungsplakat: "Unsere Kinder können vielleicht nicht laufen, nicht sprechen oder nicht so schnell lernen wie andere. Sie brauchen oft mehr Hilfe, Pflege und Zeit."
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