Bereits 19 Gebäude untersucht

Die Stadt hat noch bis zum 3. November Zeit, ihren Notfallplan an die Regierung zu melden. "Wir nehmen uns diese Zeit, denn wir brauchen sie auch", betont Bürgermeister Jens Meyer. Er schilderte die Versuche, Alternativen für die Unterbringung von Asylberwerbern in der Mehrzweckhalle zu finden. Bis Mittwochabend überprüfte die Stadt 19 Gebäude und Anlagen, ohne allerdings die Lösung zu finden.

Geprüft und ausgeschieden sind unter anderem: Würschinger-Gebäude am Brandweiher, Hallen der OWS(ehemalige PFA), ehemals Göppl in der Frauenrichter Straße, Puckl-Hallen Am Forst, Betriebsgebäude von Azubi-Lehrmittel in Weiden-West, ein leerstehender Supermarkt am Rehbühl,Schlachthof in Weiden-West ("unzumutbar"), Postgebäude in der Bahnhofstraße (als Wohnheim für Asylbewerber vorgesehen).

Josefshaus (kein ausreichender Brandschutz, keine Heizung, nur künstliches Licht im großen Saal: "Umbau würde exorbitante Kosten verursachen"), Südwollehalle, Am Forst (planungsrechtlich im Industriegebiet, Umnutzung nicht möglich),Pfarrheim Herz Jesu (fehlender Brandschutz, keine Fluchtwege), Alte Schule in Rothenstadt (belegt, Turnhalle zu klein). Wohnblock der Baugenossenschaft Familienheim, Ecke Schweiger-/Frauenrichter Straße (Gebäude für Abbruch vorbereitet, keine Installationen mehr vorhanden), "Bauscher"-Wohngebäude in der Fabrikstraße (nicht bewohnbar). Unterkünfte in der Ostmarkkaserne (militärischer Sicherheitsbereich, Eigenbedarf).

Offenbar noch nicht auf der Streichliste sind der ehemalige Praktiker-Markt (weitere Gespräche nötig) sowie die Tennishalle des TC am Postkeller (erheblicher Widerstand des Clubs). (wd)
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