"Bertomijo" beschert grandioses Konzerterlebnis
Tosender Applaus

Dass Singen großen Spaß machen und einen durchaus kurzweiligen Abend füllen kann, hat das Vokalensemble "Bertomijo" aus Regensburg am Samstag im Haus der evangelischen Gemeinde bewiesen. Die sechs jungen Sänger exponierten von Beginn an ihren Konzerttitel "Alles muss raus" und begeisterten Jung und Alt mit einer bunten Mischung aus Liedern verschiedenster Genres.

So brachten sie zunächst mit dem Medley "Es war einmal" eine Auswahl bekannter Filmmelodien dar, ehe die traditionelle "Bertomijo-Hymne" folgte. Mit dem aus "Madagascar" bekannten "I like to move it", bei dem sich Johannes Haider als neuer Sänger vorstellte, wurde das Publikum gleich gehörig ins Schwitzen gebracht. Haider baute eine Aqua-Gymnastik-Nummer für die Zuhörer ein. Das ganze Programm hindurch stand der Herbst im Blickpunkt: ob bei "California Dreaming" oder einer Oktoberfestversion von "Don't worry, be happy". Lieder wie der "King of the road" oder die Neuinterpretation von "Sound of silence" von Simon & Garfunkel sorgten schon im ersten Teil dafür, dass die sechs jungen Männer die Herzen ihres Publikums im Sturm eroberten.

In der Pause und vor und nach dem Konzert stellte sich der Verein "Hoffnung für Menschen" vor, der Witwen und Waisen in Südindien unterstützt. "Jeder Cent kommt den Ärmsten der Armen zu Gute", warb Tenor Joachim Scheibl. Fulminant und interaktiv ging es im zweiten Teil weiter, in dem das Ensemble das deutsche Volkslied "Hans bleib dou" in einer Elektrofassung präsentierte.

Die Sänger betrachteten das Thema "Liebe" mit all seinen Facetten: vom romantischem "Perhaps Love" bis hin zur Ehekrise in "Ich fahre mit meiner Klara in die Sahara". Klassiker wie der "Kleine grüne Kaktus" gemischt mit groovigen Powerliedern wie der "Fata Morgana", bei dem die Zuhörer einen Geierchor imitieren mussten, garantierten einen kurzweiligen Abend. Den Höhepunkt des Konzerts bildeten jedoch der "Münchner im Himmel" und das bewegend vorgetragene Volkslied "Fein sein, beinander bleiben". Unter stehenden Ovationen durfte das Ensemble die Bühne erst nach drei Zugaben verlassen.
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