Berufsschule lehrt Tschechisch jetzt an der Allee
Aus wenig mach' viel

Deutliche Fingerzeige: Berufsschul-Chef Josef Weilhammer wirbt für das Erlernen von Fremdsprachen, insbesondere Tschechisch. Bild: otj
Josef Weilhammer ist sich sicher: "Für Arbeitnehmer und Auszubildende liegt der berufliche Erfolg auch in Kenntnissen der tschechischen Sprache." Das betonte der Leiter der Europa-Berufsschule bei einem Besuch der Christlich Sozialen Arbeitnehmer-Union (CSA), den Vorsitzende Dagmar Nachtigall eingefädelt hatte. Tschechisch werde für Übersetzer, Dolmetscher und Fremdsprachenkorrespondenten angeboten, aber auch für Handwerker, Kaufleute oder Verkäufer.

Weilhammer rät dazu, sich als Auszubildender oder Arbeitnehmer mit der Fremdsprache Tschechischen zu befassen, um Sprachbarrieren beiseite zu schieben. "Das ist ein entscheidendes Bindeglied zwischen Wirtschaft, Industrie und Arbeitnehmern", erklärte er. Deswegen sei er auch auf der Suche nach Fachkräften, um dieses Lehrgebiet noch besser abzudecken.

Gute Voraussetzungen für einen reibungslosen Lehrbetrieb präsentierte Weilhammer in den ehemaligen Räumen der FOS/BOS an der Allee. Ob Küche, Computerraum oder Sprachlabor - viele Arbeiten wurden in Eigenregie der Schüler und Lehrer umgesetzt.

"Aus wenig viel machen ist die Devise", meint der Oberstudiendirektor. Derzeit seien sogar Kabinen für Simultan-Dolmetscher in Arbeit.
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