Besser drei Meter breit

Seit 2010 gibt es Überlegungen zum Ausbau von Radwegen entlang der Staatsstraße 2164, die zwischen Sulzbach-Rosenberg und Lauterhofen verläuft. Nun ist das Thema wieder aktuell.

Konkret geht es in der Gemeinde Illschwang um ein Teilstück zwischen Seibertshof und der Einmündung bei Ödputzberg sowie einen kürzeren Abschnitt bei Pesensricht. In der Mai-Sitzung des Gemeinderats ging es um die Zustimmung zu grundsätzlichen Planungen des Straßenbauamts. Diese wurde auch einstimmig erteilt. Das Amt würde 87,5 Prozent der Kosten übernehmen. Die Gemeinde müsste nur 12,5 Prozent aufbringen. Die Räte vertraten die Auffassung, dass der Weg auf einer Breite von drei Metern und nicht wie vorgesehen von 2,50 Metern ausgebaut werden sollte.

Ein weiteres Thema war die Bündelausschreibung für die kommunale Strombeschaffung von 2017 bis 2019. Bürgermeister Dieter Dehling berichtete von der Empfehlung des Bayerischen Gemeindetags, sich daran zu beteiligen. Der Gemeinderat entschied sich für die Ausschreibung für Normalstrom. Die Kosten für reinen Ökostrom sind rund fünf Prozent höher. 2. Bürgermeister Benjamin Hiltl sprach sich dafür aus, sich langfristig Gedanken hinsichtlich einer verstärkten Hinwendung zu Ökostrom zu machen.

In zweifacher Hinsicht ging es in der Sitzung um die Kindertagesstätte Sankt Vitus. Zurückgestellt wurde der Antrag über die Finanzierung des Qualitätsbonus plus, wobei es sich um einen Vollzug des Bayerischen Kinderbildungs- und Betreuungsgesetzes handelt. Es gelte zuvor die Frage zu klären, wie die Qualitätssteigerung nachgewiesen werden soll.

Integrative Betreuung

Der Gemeinderat befasste sich auch mit einem Antrag der Katholischen Kirchenstiftung als Träger der Einrichtung, in dem es um die Beschäftigung einer Z-Kraft für zehn Stunden für die integrative Betreuung von Kindern geht. Es sei damit zu rechnen, dass mindestens drei solcher Kinder im Kindergartenjahr 2015/16 die Einrichtung in Illschwang besuchen werden. Sollte es dazu kommen, rollen auf die Kommune Kosten von rund 4720 Euro zu. Es spielt dann auch noch eine Rolle, aus welcher Gemeinde diese Kinder kommen. Danach würde dieser Betrag aufgeteilt. Wäre für fünf Kinder integrative Betreuung erforderlich, läge der kommunale Betrag bei knapp 9000 Euro. Zum Wohle der Betroffenen wurde der Antrag vom Gemeinderat befürwortet. Es ging dabei nur um die Entscheidung für das kommende Kindergartenjahr.

In der vergangenen Sitzung hatten die Räte dem Bauplan von Michael und Verena Achberger auf Wohnhausneubau in Dietersberg zugestimmt. Dieses Mal ging es, in diesem Zusammenhang, um eine Querung der Ortsstraße, um das Regenwasser in den öffentlichen Wassergraben einzuleiten. Als Alternative gab Heinz Pickel den Antragstellern die Empfehlung, eine Zisterne zu bauen, die sie für den Eigenbedarf nutzen könnten. Gegen die beantragte Querung gab es keine Einwände.

Von großartigen Festtagen beim Doppeljubiläum von Feuerwehr und Sportverein Illschwang sprach Dehling. Des Weiteren gab er bekannt, dass sich die Gemeinde an einem Friedhofswettbewerb beteiligt, bei dem es um den Wandel in der Bestattungskultur geht. Dazu findet zwischen 6. und 11. Juni eine Begehung statt. Aus Anlass des 40-jährigen Bestehens des Freibades gibt es am 4. Juli ein großes Badfest mit verschiedenen Attraktionen. Am 3. Juli laden der Elternbeirat der Kindertagesstätte und die Krabbelgruppe erstmals zu einem Nachtfloh-Basar von 19 bis 23 Uhr in der Schule ein.
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