Besuch aus dem Jahr 1742

Zumindest die Weidener Rathaustreppe nahmen Trenck und seine Panduren im Handumdrehen. Bürgermeister Lothar Höher (vorne Mitte) und Kulturamtsleiterin Petra Vorsatz (rechts dahinter) freuten sich gar über den Besuch aus Waldmünchen. Beim Festspiel machen dort insgesamt 300 Akteure mit. Bild: rdo
Widerstand war zwecklos. Mit allem Drum und Dran, mit Fanfarenbläsern und Trommlern zog der berüchtigte Pandurenführer ins Alte Rathaus zu Weiden ein. Dort allerdings ging es niemandem an den Kragen - stattdessen tauschte Trenck mit Bürgermeister Lothar Höher Nettigkeiten aus.

Schließlich galt es, zusammen die Werbetrommel zu rühren. Für das historische Freilicht-Festspiel "Trenck der Pandur" in Waldmünchen. Faszinierende Bilder und Szenen zeigen die Belagerung der Stadt durch Franziskus Freiherr von der Trenck und seinen wilden Panduren. Ein fesselndes Historienspektakel, das die Wirren des österreichischen Erbfolgekrieges lebendig werden lässt. Als OTV-Geschäftsführer hat Höher dazu die Schirmherrschaft übernommen. Die Aufführung sei von herausragender Bedeutung im Oberpfälzer Festspielsommer, sagte er. Stadtarchivarin Petra Vorsatz erläuterte die Geschichte Weidens.

Als Vorsitzender des Festspielvereins lud Alois Frank die Weidener ein, die Aufführungen ab 11. Juli zu besuchen. Weitere Termine und Infos: www.trenckfestspiele.de
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