Besuch in einer offenen Stadt

Staatsministerin Aydan Özoguz besuchte am Donnerstag Weiden. Dabei trug sie sich ins Goldene Buch ein, unter den Augen von MdB Uli Grötsch (von links), OB Kurt Seggewiß und Bürgermeister Lothar Höher. Bild: otj
"Ich bin Immigrantin, Muslima und Ministerin - wer hätte vor Jahren für möglich gehalten, dass ich in dieser Position hier sprechen würde?" Das bemerkte Aydan Özoguz (SPD), Staatsministerin der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, beim Auftakt ihrer Weiden-Visite im Neuen Rathaus. Oberbürgermeister Kurt Seggewiß empfing sie zusammen mit weiteren Vertretern aus Politik und sozialen Initiativen im Neuen Rathaus.

Der OB beschrieb Weiden als offene Stadt, die seit Jahrzehnten mit den Schicksalen von Flüchtlingen vertraut sei, bemerkte aber auch: "Wir Kommunen haben hier eine schwere Last zu schultern." Özoguz, die sich bei dieser Gelegenheit ins Goldene Buch der Stadt eintrug, zeigte Verständnis und versprach Unterstützung, hob aber gleichzeitig den Wert gesellschaftlichen Engagements in den Kommunen hervor. Diesen könne man erst bei einem Besuch vor Ort wirklich würdigen. (Bericht folgt)
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