Besucher von St. Elisabeth helfen Kinder Brasiliens
Ein Cocktail nach dem Gottesdienst

Ein Prosit auf die ungewöhnliche Hilfsaktion vor der Elisabethkirche: Mitglieder des Sachausschusses Ehe und Familie boten Cocktails an. Die Spenden dafür gehen nach Brasilien. Bild: R. Kreuzer
Die Gottesdienstbesucher waren überrascht, als ihnen nach der Messe am Vorplatz von St. Elisabeth die Mitglieder des Sachausschusses Ehe und Familie frische Cocktails reichten. Alkoholfrei. Aber dennoch gehaltvoll waren sie. Dienten die Spenden pro Cocktail doch für die Misereor-Aktion "Die ganze Welt in einem Cup".

Entstanden ist sie bei der letztjährigen Fußball-Weltmeisterschaft. Nun war die Aktion am Rehbühl angekommen.

Batida Brasil, Erdbeer-Caipi oder Brasilian Sunrise gab es im Angebot. Nicht fehlen durfte der Copa da Misereor, bestehend aus Ananas- und Kirschsaft, mit Orangenscheiben drapiert und Vanillesirup abgeschmeckt. Die Rezepte erhielten die Gäste auf Nachfrage. Mit den Erlösen unterstützten sie Straßenkinder in Recife, im Nordosten Brasiliens. Manche sind vor Elend und Gewalt von zu Hause geflohen. Andere wohnen noch bei den Eltern, tragen aber zum Lebensunterhalt der Familie bei, statt in die Schule zu gehen. Viele sehen keinen Ausweg und stehlen oder prostituieren sich. Diesen Straßenkindern Sicherheit und Zukunft etwa mit Hausaufgabenbetreuung und Freizeitangeboten zu geben, ist das Ziel der Misereor-Partner "Casa de Passagem" und "Grupo Ruas e Praças".
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