Betrunkene attackieren Beamte: Zwei Fälle
Polizisten gewürgt

Gleich zwei Mal griffen Betrunkene am Wochenende Polizisten an. Immerhin zog sich dabei niemand schwerere Verletzungen zu, wie die Inspektion berichtet. Ein Fall ereignete sich am Sonntag gegen 4.15 Uhr. Eine Streife kontrollierte einen 30-Jährigen, der mit seinem Auto unterwegs war - ohne Licht, dafür mit 2,6 Promille, wie sich herausstellte.

Mit der folgenden Sicherstellung des Führerscheins war der Mann offenbar nicht einverstanden: Er randalierte vor der Inspektion. Als ein Beamter einschreiten wollte, nahm der Betrunkene ihn in den Würgegriff. Gegen die Kollegen des Polizisten hatte er jedoch keine Chance. Sie überwältigten den 30-Jährigen und steckten ihn in eine Zelle, wobei sich der Mann wie auch ein Beamter leicht verletzten.

Fall zwei spielte am Samstag gegen 3 Uhr: Anwohner im Süden des Stadtgebietes beschwerten sich über zu laute Musik. Verantwortlich war ein stark betrunkener 50-Jähriger. Auch auf die Polizisten wollte er nicht wirklich hören: Nachdem diese ihn ermahnt hatten und das Wohnhaus wieder verlassen wollten, drehte er die Musik sofort wieder auf.

Als die Beamten daraufhin den Strom abstellten, war nun der Mann selbst elektrisiert: Er ging auf die Polizisten los und versuchte sie - erfolglos - zu schlagen. Folge: Er kam in Arrest. Wobei er die Polizei auf dem Weg dahin noch wüst beleidigte. Beide Männer werden sich nun wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und anderer Vorwürfe verantworten müssen.
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