Bezirksliga Nord: Detag erwartet Ensdorf und die torhungrigen Brüder - FCA II in Kulmain
Die nächste Siebert-Show?

Sie mischen derzeit die Bezirksliga Nord auf: Die stürmenden Brüder Dominik (links) und Sebastian Siebert (rechts) von der DJK Ensdorf. Bilder: hfz
Am Samstag gastiert die DJK Ensdorf (1./9). Das Team aus dem Vilstal ist Spitzenreiter der Bezirksliga Nord, was nach drei Spieltagen noch nicht viel zu sagen hat. Was aber viel zu sagen hat, ist die Torquote der DJK-Stürmer: Die Siebert Brüder Dominik (21 Jahre) und Sebastian (25) zerlegen Abwehr für Abwehr. Dominik traf in bisher drei Spielen acht Mal, Sebastian sechs Mal. Sollten die Wernberger die beiden nur annähernd stoppen können, dürfen sie von einem Remis träumen, ansonsten geht die Siebert-Show wohl weiter.

Vohenstrauß in der Spur

Bei den Ensdorfern scheppert es vorne am laufenden Band, beim SC Luhe-Wildenau (16./0) hinten. Zuletzt wurde die Partie in Pfreimd wegen Spielermangels abgesagt, aber davor gab es in zwei Spielen zehn Gegentore. Am Freitag soll gegen den SV Sorghof (7./4) zudem der erste eigene Treffer gelingen. Auch die Sportvereinigung Grafenwöhr (15./1) gibt noch keine gute Figur ab. Am Sonntag gastiert Aufsteiger SV Freudenberg (10./3), der nur etwas besser gestartet ist. Bei den Freudenbergern ist immer viel los - hinten und vorne, was das Torverhältnis von 7:10 nach drei Spielen belegt.

Einen kleinen Befreiungsschlag landete zuletzt die SpVgg Vohenstrauß (11./3) in Freudenberg. Mit dem ersten Saisonsieg wurden Befürchtungen gestoppt, dass der Abgang von Sturm-Ass Stefan Karl doch schwerer wiegen könnte. Der SVSW Kemnath (5./6) kommt am Sonntag als Gegner gerade recht, wurden die Jungs von Trainer Oliver Drechsler zuletzt vom 1. FC Schwarzenfeld beim 0:7 richtig hergenommen. Aber vielleicht motiviert die Kemnather auch diese Lehrstunde?

Die Schwarzenfelder (4./6) haben sich nach der Auftaktklatsche (1:6 in Ensdorf) gefangen. Es war auch zu erwarten, hat doch die Hälfte des Teams Landesligaerfahrung. Die haben auch einige Vilsecker, die gerade erst aus dieser Liga abgestiegen sind. In der neuen Umgebung findet sich der FV Vilseck (6./4) noch nicht so zurecht. Der Mitfavorit weist einen Sieg, ein Remis und eine Niederlage auf. Die Schwarzenfelder dürften leicht in der Favoritenrolle sein.

Nicht furchterregend

Das gilt auch für den SV Schwarzhofen (3./9) nach dem starken Saisonstart: Die Götz-Truppe auch noch gar kein Gegentor kassiert. Der Gegner vom Samstag, der SV Hahnbach (8./3), scheint mit drei Toren in drei Spielen auch keinen furchterregenden Angriff zu stellen. Die Schwarzhofener sollten dennoch gewarnt sein. In der vergangenen Saison gab es gegen die Gäste aus dem Kreis Amberg-Sulzbach nur ein 2:2.

Die SpVgg Pfreimd (12./2/ein Spiel weniger) musste zuletzt unfreiwillig pausieren. Die drei Punkte für den Spielausfall gegen Luhe-Wildenau wird's geben. Somit ist der Saisonstart geglückt. Optimal wäre natürlich, beim SC Katzdorf (9./3) nachzulegen. Beim Vergleich Süd gegen Nord im Kreis Schwandorf trifft die SpVgg aber auf ein Team, das sich zuletzt gefangen hat.

Herkulesaufgaben

Der TSV Detag Wernberg hat gegen die DJK Ensdorf eine Herkulesaufgabe vor sich. Die Herausforderung des SV Kulmain ist nicht einfacher. Auch der FC Amberg II (2./9), zu Gast in der Nordoberpfalz, ist richtig in Schusslaune. Gut möglich, dass die Amberger Verantwortlichen das Ziel ausgegeben haben, der Unterbau der Regionalliga-Elf möge kommende Saison doch Landesliga spielen.
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