Bezirksliga Nord: Partie in Schwarzenfeld kein Selbstläufer - Spitzenspiel in Vilseck
SV Schwarzhofen in Gefahr

Der Schwarzhofener Stürmer Sebastian Bauer (blaues Trikot) im Zweikampf mit Matthias Meßmann vom 1. FC Schwarzenfeld. Im Hinspiel siegte Schwarzhofen 2:0, am Samstag kommt es zum Rückspiel. Für Bauer eine brisante Partie: Er entstammt der Schwarzenfelder Jugend. Bild: bwr

Gipfeltreffen in der Bezirksliga Oberpfalz Nord: Am 19. Spieltag steht die Partie zwischen dem Tabellenzweiten FV Vilseck (37 Punkte) und Spitzenreiter SV Plößberg (43) im Mittelpunkt.

Die Gäste reisen mit der besten Auswärtsbilanz an. In acht Spielen holte die Mannschaft von Trainer Thomas Schiener 21 von 24 möglichen Punkten. Die einzige Niederlage gab es am ersten Spieltag in Gebenbach (1:5). Die Vilsecker haben zu Hause bei fünf Siegen und drei Remis erst einmal verloren (1:3 gegen Neusorg).

Die beiden weiteren Verfolger, der SV Schwarzhofen (3./33/ein Spiel weniger) und die DJK Gebenbach (4./32/zwei Spiele weniger) würden sich über eine Punkteteilung im Top-Spiel freuen. Damit könnten sie den Abstand verringern - vorausgesetzt, sie gestalten ihre Partien erfolgreich. Dabei steht aber vor allem der SVS beim 1. FC Schwarzenfeld (11./20) vor einer heiklen Aufgabe, auch wenn der Ex-Landesligist zu Hause erst einmal gewonnen hat. Als klarer Favorit empfängt Gebenbach die SpVgg Pfreimd (9./21). Der Neuling hat mit erst zwei Siegen die zweitschlechteste Auswärtsbilanz.

Vorjahres-Vizemeister SV Grafenwöhr (5./28) führt das Mittelfeld an. Die Sportvereinigung ist fünf Spiele (drei Siege, zwei Unentschieden) ungeschlagen und will die Serie gegen den SV Sorghof (12./20) fortsetzen. Nach dem 0:0 gegen den SV Neusorg (10./20) tritt der SC Luhe-Wildenau (6./27) weiter auf der Stelle. Es war bereits das neunte Remis für die Kämpf-Truppe, die zwar die letzten acht Spiele nicht verloren hat, sich dabei aber sechs Mal die Punkte mit dem Gegner teilte. Die nächste Prüfung wartet bei der DJK Ensdorf (8./23), dem besten Aufsteiger. Die SpVgg Vohenstrauß (7./26) musste zuletzt eine witterungsbedingte Zwangspause einlegen, ebenso wie der SV Kulmain (13./20), bei dem die SpVgg am Sonntag gastiert. Der Gastgeber kann seine prekäre Situation nur mit einem Dreier verbessern. Wie Kulmain stecken auch die punktgleichen Neusorger mitten im Abstiegskampf. Deshalb muss gegen den stark gefährdeten Neuling TuS Kastl (15./12) unbedingt der dritte Heimsieg her. Ein Sieg - egal, ob zu Hause oder auswärts - ist dem abgeschlagenen Schlusslicht Detag Wernberg (16./2) in dieser Saison noch nicht gelungen. Ob sich daran im Gastspiel in Raigering (14./18) etwas ändert?

Samstag, 14 Uhr: SV Neusorg - TuS Kastl (Hinspiel 5:1), SV Raigering - Detag Wernberg (1:1), 1. FC Schwarzenfeld - SV Schwarzhofen (0:2), SV Grafenwöhr - SV Sorghof (2:1); Sonntag, 14 Uhr: DJK Gebenbach - SpVgg Pfreimd (2:5), DJK Ensdorf - SC Luhe-Wildenau (2:3), FV Vilseck - SV Plößberg (3:2), SV Kulmain - SpVgg Vohenstrauß (0:2)
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