Bezirksliga Nord: Spitzenreiter in Wernberg, Verfolgerduell beim SV Schwarzhofen
FC Amberg II der große Sieger?

(dö) Das könnte ein erfreuliches Wochenende für Spitzenreiter FC Amberg II (41 Punkte) werden. Denn seine direkten Verfolger SV Schwarzhofen (3./36) und SV Sorghof (2./39) nehmen sich gegenseitig die Punkte ab. Sollte nämlich die Mannschaft aus dem Schwarzachtal die Punkte behalten, wäre sie mit den Gästen punktgleich. In diesem Duell könnte eine Serie enden, denn Schwarzhofen ist noch ohne Heimniederlage, die Sorghofer verloren auswärts noch nicht. Bleiben die Punkte in Schwarzhofen, behalten die Amberger auf jeden Fall die Spitzenposition. Wenn sie dann ihren Vorsprung auf fünf Punkte ausbauen wollen, müssen sie in Wernberg gewinnen: Der TSV Detag (8./22) behauptet sich konstant im Mittelfeld, auch wenn eine fünfwöchige Erfolgsserie mit der Niederlage in Hahnbach jäh beendet wurde.

Auf Schlagweite zum Führungstrio befinden sich der FV Vilseck (4,/33) und die DJK Ensdorf (5./32). Wollen sie ihre Positionen halten, müssen sie ihre Auswärtsaufgaben erfolgreich lösen. In Katzdorf (12./20) und Grafenwöhr (14./13) treffen sie aber auf Gastgeber, die im Kampf um den Ligaerhalt mächtig strampeln. Vor allem die Grafenwöhrer, immerhin amtierender Vizemeister, stehen gewaltig unter Druck. Wenn sie dem Abwärtssog noch entrinnen wollen, hilft nur der zweite Heimsieg.

Noch tiefer steckt der SV Kulmain (15./10) im Sumpf fest. Auch für ihn zählt nur ein Heimsieg gegen den SV Hahnbach (10./20). Ein 3:2 wie zwei Mal in den letzten Jahren wäre recht. Sein 18. Versuch, endlich zu gewinnen, sollte für den abgeschlagenen SC Luhe-Wildenau (16./2) auch gegen die SpVgg Pfreimd (6./29) vergeblich sein. Zu den vier gefährdeten Teams aus dem Teilkreis Weiden zählt auch der SVSW Kemnath (13./16), der seine Lage in der Partie beim 1. FC Schwarzenfeld (7./28) wahrscheinlich nicht verbessern kann. Auch wenn die Heimbilanz der Stier-Truppe mit erst fünf Dreiern nicht gerade überwältigend ist.

Für die SpVgg Vohenstrauß (9./21) wird es höchste Zeit, wieder voll zu punkten. Das wäre gegen den SV Freudenberg (11./20) doppelt wichtig, denn damit könnte sie ihre Mittelfeldposition stärken und den Gast fernhalten. Ferner bliebe Freudenberg in Schlagweite der anderen Weidener Vereine. Aber der Aufsteiger hat seine letzten drei Auftritte mit sieben Punkten erfolgreich absolviert und fährt auch mit einem starken Gefühl nach Vohenstrauß.
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