Bildung der Schlüssel zur Veränderung
Vereine

Erick Ley Mundiz. Bild: Kunz
"Wenn die Flut kommt, müssen wir nicht nur unsere Familien retten, sondern auch die Geburtsurkunden, die für unsere Zukunft so entscheidend sind." Erick Ley Mundiz sprach beim SPD-Ortsverein Stadtmitte über das Thema "Naturkatastrophen! Und dann?" Eingeladen hatte Ortsvorsitzender Wolfgang Göldner ins Pfarrheim St. Josef.

In dem Song "From a Distance - Aus der Ferne" sehe die Erde schön aus: Blaue Meere, grüne Landschafte. Aber aus der Nähe sei alles viel schlimmer. "Die Erde ist nichts Lebloses", sagte Göldner. "Sie lacht, sie weint, sie leidet, so wie viele Menschen. Es ist nicht mehr fünf vor zwölf, sondern bereits fünf nach zwölf."

Alle globalen Vereinbarungen hätten nichts gebracht. Nach dem Buch der Bücher sollten die Menschen sich die Erde untertan machen. "Wir haben sie aber vergewaltigt." Unter den Zuhörern waren auch Stadtpfarrer Markus Schmid und Kaplan Thomas Hösl.

Vor zahlreichen Interessierten des Hilfswerks Misereor erzählte Mundiz, dass er zunächst in Stiftungen als Sozialarbeiter beschäftigt gewesen sei. So sei er bei der Davao Jubilee Foundation auf den Philippinen für die medizinische Versorgung in den abgelegenen Gegenden der Provinz Davao zuständig gewesen.

Seit Februar 2013 sei er bei MinLand als leitender Angestellter im Entwicklungsdienst tätig. Er bereite die Menschen in den Communities auf drohende Katastrophen vor und erarbeite mit ihnen zusammen Handlungsmöglichkeiten, um den Folgen des Klimawandels zu begegnen. Ziel sei es, Strategien zu lernen und selbst umzusetzen.

Mundiz unterstütze auch die Familien darin, die Belange der Gemeinschaften auch bei der lokalen Verwaltung einzubringen. Dabei denke er immer auch an die Zukunft der Kinder, wenn er sagt: "Wir müssen Kinder und Jugendliche unterrichten, denn Bildung ist der Schlüssel zu aller Veränderung." Weil Mundiz nur englisch sprach, stand ihm eine Dolmetscherin zur Seite. (uz)

CSW Senioren: Osterfahrt.

Die Fahrt begann bei Nieselregen in Weiden und am Zielort Edelsfeld war es Winter geworden. Das tat der guten Laune im Gasthaus "Zum goldenen Greif" keinen Abbruch. Die Gymnastikgruppe des Vereins brachte vor dem Essen das "Vater unser" in rythmischer Bewegung und musikalischer Untermalung zur Aufführung.

Zur Osterbrunnenfahrt übernahm das Ehepaar Werner von der AOVE Hahnbach die Führung im Bus. Die Osterbrunnen waren beeindruckend schön in Eschenfelden, Sinnleithen und Neukirchen. Den Höhepunkt bildete der Brunnen in Sulzbach-Rosenberg, Er war bis zum letzten Jahr der größte Osterbrunnen der Welt mit 13 000 Eiern. Er wurde jetzt abgelöst vom Brunner der Gemeinde Oberstadion in Oberschwaben mit etwa 27 000 Eiern.

Das Ehepaar Werner berichtete aber auch über die die riesigen unterirdischen Erdgaslager bei Eschenfelden, von den Klettersteigen und Wanderwegen im Hirschbachtal und wildwachsenden Orchideenarten.

2. Vorsitzende Elisabeth Kraus, würdigte mit herzlichen Worten und einem Präsent die Arbeit des Ehepaares Albrecht für die CSW Senioren.Diese bedankten sich Ihrerseits und luden zur Mutter- und Vatertagsfeier am 7. Mai in den Berggasthof Schaller in Georgenberg zu einem Menue ein.
Weitere Beiträge zu den Themen: April 2015 (8563)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.