Billiglösungen sind aus
Angemerkt

Für Stadt war es die günstigste Lösung. Ein Glücksfall. Als das Landestheater Oberpfalz 2013 als Tourneetheater-Organisator abtrat, wagten sich drei leitende städtische Angestellte ins Rampenlicht. Mit frischen Ideen, großer Erfahrung und viel Einsatz inszenierten Petra Vorsatz, Sabine Guhl und Gerhard Hagler "so nebenbei" die "Kulturbühne Weiden".

"So nebenbei" geht nach drei Spielzeiten allerdings gar nichts mehr. Sparbeschlüsse lassen nun selbst die preisgünstige "Kulturbühne" wackeln. Zum Beispiel der Personalabbau in der Regionalbibliothek, der ihrer Chefin die Luft für Zusatzaufgaben nimmt. Oder die Umwandlung der Max-Reger-Halle in eine GmbH, die verhindert, dass sich der neue Leiter wie sein Vorgänger für Tourneetheater engagieren kann.

Billiglösungen sind passé. Entweder die Stadt investiert künftig zusätzlich in Personal und Hallenmieten. Oder sie stattet einen möglichen Verein "Kulturbühne" so mit Mitteln aus, dass sich Ehrenamtliche nicht aufs finanzielle Glatteis wagen müssen. Letztendlich müssen sich Stadträte wie Bürger entscheiden: Was und wie viel ist uns das Tourneetheater wert? Abseits der Bühne kündigt sich mal wieder ein Drama an.



Im Blickpunkt Tierheim bleibt in Weiden

Weiden. (rg) Der angedachte Umzug in den Landkreis ist vom Tisch: Der Tierschutzverein Weiden und Umgebung hat sich gegen einen Neubau in Mantel entschieden. Das teilte Vorsitzende Mariele Junak jetzt dem Manteler Bürgermeister, Stephan Oetzinger, mit. Demnach stimmte vergangene Woche eine große Mehrheit der Mitglieder für den Verbleib des Tierheims am "alten Standort" in Weiden. Mit ausschlaggebend seien die längeren Anfahrtswege für Mitarbeiter und Helfer gewesen. In absehbarer Zeit könnten somit in der Schustermooslohe die Bagger anrollen: Das etwa 50 Jahre alte Tierheim soll einem Neubau weichen. Ein Projekt, das in mehreren Bauabschnitten verwirklicht werden und etwa zwei Jahre benötigen würde. Mehr am Mittwoch

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