Börse da, Geld weg

Als ehrlicher Finder erwies sich ein 48-jähriger Weidener, der eine Geldbörse bei der Polizei abgab. Problem dabei: Den "Finderlohn" hatte bereits ein anderer kassiert.

Verloren hatte den Geldbeutel ein 26-Jähriger aus dem Landkreisosten. Am Montag gegen 16.45 Uhr hob er in einer Bank im Hammerweg Geld ab. Als er sie verließ, fiel die Börse zu Boden. Das bemerkte der junge Mann allerdings erst eine halbe Stunde später. Er fuhr zurück zur Bank, doch der Geldbeutel war verschwunden.

Auf dem Gehweg gegenüber der Bank stieß etwa um die selbe Zeit der 48-Jährige auf die Geldbörse. Er brachte sie zur Inspektion, die Beamten informierten den Besitzer. Tags darauf holte der Landkreisbürger die Fundsache ab. Einerseits durfte er aufatmen - Führerschein, Personalausweis und weitere Dokumente steckten noch in der Börse. Andererseits: 130 Euro waren weg.

Offenbar sei der Weidener nicht der erste Finder gewesen, mutmaßt die Polizei. Kurz zuvor muss ein Unbekannter den Geldbeutel vor der Bank gefunden und an sich genommen haben. Er angelte sich das Geld und warf ihn auf den Gehweg gegenüber. Wer hilft jetzt, den unehrlichen Finder zu finden? Hinweise: 0961/401-321.
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