Bohm will mit Bauherrn offen reden - Neue Wohngruppe für psychisch Kranke geplant
Wohnhaus oder Gartenhaus?

Soll auf diesem Grundstück im Erlenweg tatsächlich ein Gartenhaus entstehen, wie beantragt, oder plant der Bauherr vielleicht doch ein Wohnhaus? Diese Frage stellte sich für Baudezernent Hansjörg Bohm angesichts der eingereichten Pläne. Sein Vorschlag deshalb: "Wir sollten mit dem Bauherrn nochmal offen reden und, falls er wirklich ein Wohnhaus plant, gemeinsam nach einer Lösung suchen." Ein Vorschlag, der bei allen Mitgliedern des Bauausschusses Zustimmung fand.

Ebenso wie die von Dr. Loew soziale Dienstleistungen beantragte Nutzungsänderung von Wohn- und Geschäftsräumen in der Jahnstraße in reine Wohnräume. In den Räumlichkeiten soll eine ambulant betreute therapeutische Wohngruppe für Erwachsene mit psychischer Erkrankung eingerichtet werden.

Obwohl sich die Zahl der Stellplätze deutlich reduziert, genehmigte der Bauausschuss auch die Errichtung eines Ladens mit Werkstatt in der Nikolaus-Otto-Straße. Etwas verwundert zeigte sich anfangs Stadtrat Alois Lukas (CSU), nach dessen Rechnung auf dem Gelände durch den Neubau sieben Stellplätze weniger vorhanden wären. "Dabei herrscht dort angeblich jetzt schon Mangel an Parkraum." Durch die Überbauung fallen laut Bohm sogar 42 Stellplätze weg, gleichzeitig werden 17 neu geschaffen. "Es bleiben also 126 Stellplätze, und damit sechs mehr als wir fordern können", erklärte der Baudezernent. Das Gremium erteilte dem geplanten Neubau deshalb seinen Segen.
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