Breite Auswahl und fundierte Beratung zum Thema Bauen
Messe baut auf stabilen Trend

"Da musst hin, zur Bau- und Immobilienmesse nach Weiden" - eine klare Ansage von Maria Schultes aus Kastl. Als Besucherin war sie 2013 begeistert. 2014 ist sie wieder da: als Ausstellerin. In der Max-Reger-Halle präsentierte sie am Wochenende ihr Unternehmen. Wie sie sind 72 Aussteller und knapp 4000 Besucher mit der Messe sehr zufrieden.

Dafür sorgen auch die Neuerungen wie die Exposé-Wand, die in den letzten Tagen von den geplanten sieben auf neun Meter wächst und einen schnellen Überblick über freie Immobilien in der Region gibt. Zum Renner entwickelt sich das Angebot des Bauamtes, das erste Ergebnisse des Bauland-Lückenkatasters vorstellt. In Absprache mit den Eigentümern stellen Stadtplaner Friedrich Zeiß und sein Stellvertreter Thomas Papp 40 Grundstücke vor, die gänzlich ungenutzt, aber erschlossen und bebaubar sind.

Das Publikum ist wie immer bunt gemischt. Dabei fallen die vielen Pärchen auf, die Hand in Hand durch die Messe streifen und gezielt die Stände der "Hausfirmen" ansteuern. Im nächsten Jahr wollen die meisten selbst bauen, in Weiden, Pfreimd, Windischeschenbach, Lennesrieth, Pressath oder auch in Marktredwitz. Bei der Baumesse finden sie eine breite Auswahl und eine fundierte Beratung. Viele Unternehmen sind vertreten, die Häuser konventionell Stein auf Stein bauen, jene, die Massivhäuser im Werk vorfertigen, und jene, die Gebäude in Holzständerbauweise oder klassisch als Holzhäuser anbieten. Keineswegs exotisch sind heute Gebäude "in Holz und Lehm", wie sie die HolzBauHaus GmbH aus Parsberg "konsequent umweltverträglich, wohngesund und energieeffizient" errichtet.

Gesamtschau

Energie-Einsparung ist eines der Hauptthemen der Messe, und sie trifft damit die Nachfrage. Wärmepumpen, Miniblockheizkraftwerke (wie der "Dachs"), "Wärme, die aus der Decke kommt", Photovoltaik und Solar dürfen hier ebenso wenig fehlen wie die breite Palette der Dämmstoffe, der Fenster, Türen, Bäder, Bodenbeläge, Balkongeländer, Beleuchtungsanlagen und Dächer, der Kachelöfen und Küchen. Schlichtweg alles, was sich der Sanierer wünscht, lässt sich finden. Und da nicht jeder das nötige Kleingeld auf dem Konto liegen hat, sind auch Finanzierungsberater, die Banken und Bausparkassen vor Ort.

Bauen im Trend

Wertvolle, aber kostenlose Tipps gibt's bei den Energiefachleuten, auch oben im ersten Obergeschoss, bei den Vorträgen und am Stand des Energie-Technologischen Zentrums Weiden, dessen Geschäftsführer Matthias Rösch - ebenso wie Baubiologe Rainer Bäumler - zum Referat eilt.

Die Veranstalter, die Stadt Weiden, das Medienhaus Der neue Tag sowie die "messe ag" sind vom Konzept überzeugt. "Der Trend, das Geld in die eigenen vier Wände zu stecken, oder diese auf den neuesten Stand zu bringen, ist ungebrochen", betont NT-Geschäftsführerin Viola Vogelsang-Reichl bei der Eröffnung. "Die Wege zum passenden oder sanierten Eigenheim können - wie die Geschmäcker - verschieden sein, sie führen aber auf jedem Fall zu den Fachleuten der Region. Hier kommen Sanierer, Sparer, Neubauer oder Geldanleger auf ihre Kosten."

Vor drei Jahren habe die Stadt begonnen, ihre Messekonzept, hin zu themenorientierten Ausstellungen zu verändern, erläutert OB Kurt Seggewiß. Der anhaltende Erfolg sei der Beweis für die richtige Entscheidung.

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Eine Bildergalerie finden Sie im Internet:

http://www.oberpfalznetz.de/baumesse2014
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