Brückenschlag in Sedanstraße
Briefe an die Redaktion

Zu den Berichten über eine Erweiterung der Fußgängerzone:

Noch immer diskutiert man über eine Sperrung der Sedanstraße. Schon der kurze Versuch vor einigen Monaten hat doch gezeigt, dass das nicht sinnvoll ist. Dagegen wäre die Variante mit einer großzügigen Vertiefung der Sedanstraße und die Fußgängerüberquerung mit einer leicht angehobenen Brücke ein sicherer Erfolg. Dazu optisch sehr ansprechend.

Man diskutiert man zurzeit über einen Durchstich des Wittgartens. Dieser wird wenig Vorteile bringen, aber mit beträchtliche Folgekosten für unsere Stadt verbunden sein. Auch über weitere Bahnhaltestellen am Hammerweg und Rehbühl wird diskutiert. Zusätzliche Bahnhaltestellen werden auch wenig bringen und mit erheblichen Folgekosten verbunden sein. Die Stadt muss die Anbindung an die vorhandene Infrastruktur stemmen.

Wenn man die Folgekosten dieser beiden letztgenannten Projekte betrachtet, könnte man die Fußgängerüberquerung mit Brücke in der Sedanstraße zumindest teilweise schultern.

Bernhard GröbnerWeiden

Innere Erneuerung vor Renovierung

Zum Bericht "Problem Jugendstil im Pfarrhaus" vom 6./7. Juni:

Als langjähriger Mesner von St. Josef habe ich die Übernahme des Pfarrhauses durch einen nachfolgenden Pfarrer dreimal erlebt. Dabei wurde jeweils nicht nur das Nötigste instandgesetzt, sondern das Gebäude nach den Wünschen des neuen Pfarrherrn in angemessener Form renoviert.

Bei Wechsel des Pfarrers übernimmt die Diözese die Hälfte der Renovierungskosten. Auch während der Amtszeit ehemaliger Pfarrherrn waren immer wieder Handwerker mit der Sanierung und Erhaltung des Pfarrhauses beschäftigt, was in den Rechnungsbüchern der Kirchenverwaltung ersichtlich ist. Dass in den letzten 50 Jahren nur das Nötigste instandgesetzt worden ist, entspricht nicht der Tatsache. Warum hat das Denkmalamt bisher diese von Herrn Pfarrer Schmid ins Auge gefassten denkmalpflegerischen Maßnahmen nicht gefordert? Entweder haben früher Pfarrherrn aus finanziellen Gründen darauf verzichtet, oder sie hielten diese einstmals besondere Stimmung für ihr Wohnumfeld für nicht notwendig. Da wie im "Neuen Tag" erwähnt bei der geplanten Renovierung des Pfarrhauses "niemand vor Überraschungen sicher ist", halte ich die geplante Denkmalpflege für bedenklich. Vor allem wenn an anderen Gebäuden der Pfarrei St. Josef zurzeit notwendige Sanierungsarbeiten anstehen, die von Fachleuten als "dringender Handlungsbedarf" bezeichnet werden.

"Wir bitten auch dieses Jahr wieder die Häuser entlang des Prozessionsweges mit Fahnen und Blumen zu schmücken", stand im Kirchenanzeiger vom 1. bis 7. Juni 2015. Anscheinend gilt dieser Hinweis nicht für unser Pfarrhaus.

Gebe Gott, dass neben der inneren Erneuerung des Pfarrhauses auch unsere Pfarrgemeinde eine innere Erneuerung erfährt.

Werner WilzekWeiden

Zweimal Last

Zum Artikel "Hansi füllt jeden Saal" vom 13. Juni:

James Last gab nicht nur am 30. Oktober 1983 ein Konzert in Weiden , sondern bereits am 7. Juni 1980 zur Eröffnung der Mehrzweckhalle der SpVgg. Ich war mit meiner Frau bei beiden Konzerten. Im Neuen Tag vom 9. Juni 1980 wurde über das Konzert ausführlich berichtet.

Gerhard WinterSchirmitz

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