Bürgermeister Dieter Dehling hat in Illschwang gut zu tun - Lob für Organisation des ...
Zusammenarbeit im Gemeinderat läuft

Ich bin stolz auf unsere Gemeinschaft und das gelungene Fest mit jeder Menge Besuchern.
Früher arbeitete er für die Raiffeisenbank, jetzt ist er "nur" mehr Bürgermeister: Dieter Dehling steht seit einem Jahr der Gemeinde Illschwang vor. Für seinen bisherigen Beruf hätte er, das vertraute er unserer Zeitung an, inzwischen gar keine Zeit mehr, so fordert ihn die neue Aufgabe.

Was hat sich denn in Ihrem Leben mit dem Amt verändert, beruflich, von der zeitlichen Belastung her oder der Führungsverantwortung?

Ich habe meine Tätigkeit bei der Raiffeisen an den Nagel gehängt, weil es sonst nicht mehr möglich wäre, gute Arbeit für die Gemeinde zu leisten. Es gibt jede Menge Termine, auch und vor allem abends, die ich wahrnehmen muss. Es gibt auch eine andere Sichtweise auf mich: Es heißt jetzt nicht mehr "Da kommt der Dieter", sondern: "Der Bürgermeister kommt!"

Was sagt die Familie zu den Veränderungen?

Da ich Single bin, gibt es wenig Probleme. Meine Familie daheim auf dem Bauernhof steht natürlich voll hinter mir.

Von wem oder wodurch haben Sie in diesem Jahr am meisten gelernt?

Man lernt täglich etwas Neues, viele Bürger haben verschiedene Wünsche und Vorstellungen von den unterschiedlichsten Sachen. Ich bewundere viele Vereinsvorstände dafür, wie sie ihre vorbildliche Führungsarbeit leisten und damit eine wichtige Rolle in der Gesellschaft ausfüllen.

Welche Ihrer neuen Pflichten fallen Ihnen denn schwer?

Es ist nicht einfach, alle Wünsche der Bürger, die bei mir auflaufen, zu erfüllen. Ich versuche natürlich immer, ausgleichend zu wirken, aber es gibt eben oft komplett unterschiedliche Ansichten über das gleiche Thema.

Worüber haben Sie sich in Ihrem ersten Amtsjahr besonders gefreut?

Hier muss ich ganz klar das kürzliche Doppeljubiläums-Wochenende von Feuerwehr und Sportverein nennen: ein klasse Fest, perfekt organisiert in echter Gemeinschaftsarbeit über alle Hürden hinweg. Das "Wir"-Team hat einmalig gearbeitet. Ich bin stolz auf unsere Gemeinschaft und das gelungene Fest mit jeder Menge Besuchern. Das war eine einmalige Sache!

Haben Sie eines Ihrer Hauptziele, die verstärkte fraktionsübergreifende Zusammenarbeit im neuen Gemeinderat, schon verwirklicht?

Ja, aus meiner Sicht ist das gelungen. Natürlich sind nicht immer alle gleicher Meinung, aber ich will alle mitnehmen. Es herrscht ein gutes Klima. Wir sind 14 Gemeinderäte plus Bürgermeister, da ist es nicht immer einfach, aber wir schaffen das. Besonders gut ist auch die Zusammenarbeit mit 2. Bürgermeister Benjamin Hiltl, meinem Gegenkandidaten vor einem Jahr. So kann es bleiben!
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