Bundestagsabgeordneter Albert Rupprecht zu Besuch im Klinikum Weiden
Zum Nutzen der Menschen

"Gemeinsam können wir viel bewegen" versicherten Dr. med. Thomas H. Egginger, ärztlicher Direktor der Kliniken Nordoberpfalz (links) und Professor Dr. med. Clemens Bulitta, Leiter des Studiengangs Medizintechnik an der OTH in Weiden, beim Besuch des Bundestagsabgeordneten Albert Rupprecht (Mitte) im Weidener Klinikum. Bild: sbü

Synergieeffekte nennt man dies, wenn zwei Partner gemeinsam mehr zustande bringen als wenn jeder für sich alleine arbeitet. Und wenn sich dabei zwei "Große" treffen, ist auch "Großes" zu erwarten. Klinikum Nordoberpfalz und der Medizintechnik-Bereich der OTH haben gemeinsam viel vor.

Aufbruchstimmung war zu spüren, als der Ärztliche Direktor der Kliniken Nordoberpfalz Dr. Thomas H.Egginger und Professor Dr. Clemens Bulitta, Leiter des Studiengangs Medizintechnik an der OTH in Weiden, die Felder ihrer Zusammenarbeit aufzeigten. MdB Albert Rupprecht war zum Pressegespräch ins Klinikum Weiden gekommen und stellte zusammenfassend fest: "Ich sehe ein enormes Entwicklungspotenzial für die Menschen unserer Region, wenn die Medizintechnik der OTH und die Kliniken Nordoberpfalz zusammenarbeiten."

Bewunderung bundesweit

Beispiele wie die Planungssoftware für Operationen, Ultraschall-Anwendungen für Leber, Nieren und Gelenke oder den Hybrid-OP gibt es ja schon längst. "Dies sollte jedoch erst der Anfang sein", erklären übereinstimmend Dr. Egginger und Professor Bulitta. Auf der einen Seite der Partnerschaft stehen die Kliniken als größter Arbeitgeber in der Region mit ihren 16 Abteilungen und 15 Fachzentren. Auf der anderen Seite gibt es den Forschungs-und Lehrbereich Medizintechnik an der OTH mit den sechs ausschließlich in Medizintechnik lehrenden und forschenden Professoren. Ihre mit modernster Technik ausgestatteten Forschungslabore im WTC lösen bundesweit Bewunderung aus.

Im Pressegespräch wurde auch deutlich, dass diese "fast ideale Konstellation zum Nutzen der Menschen dieser Region" eingesetzt und weiterentwickelt werden soll. Dass dies nicht nur Absichtserklärungen sind, dafür sorge auch der im Mai dieses Jahres abgeschlossene Kooperationsvertrag zwischen der OTH und den Kliniken Nordoberpfalz (wir berichteten) Drei Ebenen der Zusammenarbeit sind hierin vorgesehen. Zunächst sind es die Ausbildungszeiten von Studenten im Klinikum und der Transfer von Forschungsergebnissen zu Ärzten und Pflegepersonal einschließlich der "Rückkopplung der Erfahrungen". Vor allem sollen aber gemeinsame Forschungsprojekte entwickelt und durchgeführt werden.

Chancen für Neues

Und gerade hier sei auch die Politik gefragt, wenn es um die Förderung von Forschungsvorhaben im Gesundheits- und Medizintechnikbereich gehe. Prof. Bulitta, Dr. Egginger und MdB Rupprecht stimmten ferner überein, dass sich aus dieser Zusammenarbeit auch Chancen für Unternehmensgründungen mit neu entwickelten Produkten oder auch für die Verbesserung der Versorgungsstruktur im Gesundheitswesen der nördlichen Oberpfalz ergeben werden. "Alles zum Wohle der Patienten", erklärten die Gesprächspartner.
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